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Gladbach gegen Schachtjor im Torrausch

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Fußball | Champions League - Gladbach gegen Schachtjor im Torrausch

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Bei Schachtjor Donezk hat Borussia Mönchengladbach den Tore-Turbo eingeschaltet: 6:0 (4:0) schlägt der Bundesligist den ukrainischen Meister im Gruppenspiel der Champions League.

Mönchengladbachs Alassane Plea feiert mit Teamkameraden seinen treffer gegen Donetsk.
Tor am Fließband: Die Gladbacher Spieler haben allen Grund zur Freude
Quelle: epa

Borussia Mönchengladbach machte mit einem Kantersieg einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Achtelfinale und löste die Ukrainer mit nun fünf Punkten an der Spitze der Gruppe B ab. Für den Fußball-Bundesligisten, der mit zwei Unentschieden gegen Inter Mailand und Real Madrid gestartet war, ist es der höchste Sieg auf internationaler Bühne seit dem 7:0 gegen den FK Sarajevo vor gut sechs Jahren.

Keine Zuschauer, sechs Treffer, vier Torschützen

Im Olympiastadion von Kiew, wo keine Zuschauer zugelassen waren, erzielten Alassane Plea (8./26./79.), Waleri Bondar (17./Eigentor), Ramy Bensebaini (44.) und Lars Stindl (65.) die Treffer für die seit acht Pflichtspielen unbesiegten Gladbacher, die als erste deutsche Mannschaft nach 19 Jahren wieder ein Spiel in der Ukraine gegen Schachtjor gewinnen konnte.

Die Borussen gingen sehr engagiert und offensiv ausgerichtet in die Partie und waren von Beginn an hellwach. Bereits der erste gefährliche Angriff über die rechte Seite führte zum frühen 1:0. Nach einem Pass von Rechtsverteidiger Stefan Lainer verwandelte Plea, der gegen Real Madrid zweimal als Vorbereiter gefiel, aus elf Metern mit einem platzierten Schuss ins linke Eck.

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Christoph Kramer sorgt für Ordnung und trifft

Der frühe Treffer gab dem Spiel der Gladbacher, bei denen Innenverteidiger Nico Elvedi nach muskulären Problemen in der Startelf stand, Sicherheit und Auftrieb. Trainer Marco Rose hatte zudem dreimal umgestellt und seine Champions-League-Formation aufgeboten. Aber vor allem Elvedis Mitwirken in der Abwehrzentrale war wichtig. Auch Christoph Kramer rückte wieder ins Team und sorgte nicht nur im defensiven Mittelfeld für Ordnung, sondern erzielte mit einem Schuss aus 20 Metern das 2:0, das aber als Eigentor gewertet wurde, weil Bondar den Ball unhaltbar für seinen Torhüter abfälschte.

Nur acht Minuten später traf erneut Plea mit einem 18-Meter-Schuss in den linken Torwinkel zum 3:0, ehe Bensebaini nach einer Ecke von Jonas Hofmann noch vor der Pause das 4:0 erzielte. Stindl unterstrich seine starke Leistung mit dem 5:0 nach einem Fehler von Torhüter Anatoli Trubin, ehe der überragende Plea seinen Dreierpack perfekt machte.

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