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Ausschreitungen im Stadion : Remis im Skandal-Spiel Nizza gegen Köln

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Vor der Partie zwischen Nizza und Köln gab es bei Krawallen im Stadion mehrere Verletzte, einer davon schwer. Das 1:1-Endergebnis verlor aufgrund der Geschehnisse an Bedeutung.

Randale in Nizza
Schwere Randale im Stadion von Nizza.
Quelle: Reuters

Der 1. FC Köln ist mit einem Remis in seine Comeback-Saison auf europäischer Bühne gestartet. Allerdings überschatteten schwere Ausschreitungen das 1:1 (1:0) des Bundesligisten in der Conference League beim OGC Nizza.

Fan stürzt von Tribüne und verletzt sich schwer

Die Partie hatte am Donnerstag wegen der Randale von Fans beider Klubs mit einer fast einstündigen Verspätung begonnen. Die Polizei musste massiv eingreifen.

Steffen Tigges (19.) brachte die Kölner in Führung. Andy Delort (62.) gelang per Handelfmeter der Ausgleich für die Franzosen. Nächster Gegner des FC Köln in der Gruppe D ist am Donnerstag der 1. FC Slovacko aus Tschechien.

Nach Angaben der Polizeipräfektur wurden bei den Krawallen vor dem Spiel 32 Personen verletzt, einer davon schwer. Der Schwerverletzte, ein Anhänger des OGC-Erzrivalen Paris St. Germain, war Behördenangaben zufolge aus einem Oberrang fünf Meter in die Tiefe gestürzt und in "äußerst kritischem Zustand". Zunächst hatte es auch geheißen, er schwebe in Lebensgefahr. Das war später am Abend nicht mehr der Fall, wie die Präfektur mitteilte. Zur Nationalität der übrigen Opfer gab es keine Angaben.

Spielabbruch bei nächstem Zwischenfall

Zunächst wurde der für 18:45 Uhr geplante Anpfiff des Spiels auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach einem Sicherheitsmeeting entschied die UEFA, dass das Spiel um 19:40 Uhr beginnen soll. 

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Das wurde um 18:57 Uhr über die Stadion-Mikrofone in Deutsch und Französisch durchgesagt. Bei einem weiteren Zwischenfall sollte die Partie aber sofort abgebrochen werden.

Ursprung der Gewalt noch ungeklärt

Zunächst erschienen FC-Randalierer als Auslöser der Schlägereien auf den Rängen. Im Laufe des Spiels erhärtete sich allerdings der Verdacht, dass die Ausschreitungen von getarnten PSG-Hooligans provoziert worden sein könnten.

Durch die erschütternden Ereignisse an der Cote d"Azur entstand dem Fußball schwerer Schaden. Ungeachtet der Hintergründe trugen dazu auch FC-Hooligans durch ihre offenkundige Gewaltbereitschaft bei.

FC-Geschäftsführer ist "fassungslos"

Kölns Geschäftsführer Christian Keller hat sich von den Ausschreitungen geschockt gezeigt. "Ich bin fassungslos", sagte Keller bei RTL: "Von unseren 8000 Fans haben sich 7900 top verhalten, von Nizza waren es auch nicht viel mehr als ein paar Dutzend Vollchaoten. Wobei Chaoten ein zu schwaches Wort ist."

Da fallen mir nur Schimpfwörter ein, die hier nicht hergehören.
Christian Keller, Kölns Geschäftsführer, bei RTL

Die Leute, die das gemacht haben, müsse man ausfindig machen und ohne jeden Kompromiss und mit voller Härte betrafen, so Keller.

"Sie dürfen nie, nie wieder ins Stadion kommen, zumindest nicht ins Kölner", sagte Keller. Dass das Spiel angepfiffen wurde, findet Keller aber richtig. "Meine Haltung ist: Man darf nicht einigen wenigen, die bewusst versuchen, etwas kaputtzumachen, nachgeben."

Umzug der Kölner Fans am Mittag sorgt für Ärger

Am Mittag waren Tausende FC-Fans durch die Stadt gezogen und hatten mit Karnevalshits und einem großen Umzug die Rückkehr ihres Vereins in den Europapokal gefeiert.

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Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi war verärgert über die Hinterlassenschaft und das Verhalten von FC-Anhängern.

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"Ich bedauere das unhöfliche und skandalöse Verhalten der Kölner Fans und den mangelnden Respekt gegenüber der Stadt, die sie großzügig und brüderlich empfängt", twitterte er mit Fotos von Müllresten in der Stadt. "Die Rechnungen für Schäden und die Reinigung öffentlicher Plätze werden wir an den Kölner Verein schicken", kündigte er an.

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