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Fußball-Weltmeister von 2014 - Das machen die WM-Spieler heute

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Vor fast sieben Jahren hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Brasilien den WM-Titel geholt. Was machen die 2014-Weltmeister heute? Ein Überblick.

Nationalmannschaft jubelt über den WM Titel 2014
13. Juli 2014, Rio de Janeiro - Flanke Schürrle, Tor Götze, Weltmeister: Das DFB-Team holt den 4. WM-Titel
Quelle: dpa

Eisladenbesitzer, Amateurkicker und mehrere TV-Experten - der Weg der Weltmeister von 2014 ist sechseinhalb Jahre danach ebenso spannend wie abwechslungsreich. Ein Überblick über das damalige Team von Bundestrainer Joachim Löw.

Tor

14.11.2020, Fußball-Nations-League, Deutschland - Ukraine: Manuel Neuer in Aktion.
Immer noch eine feste Größe im DFB-Team: Manuel Neuer
Quelle: Robert Michael / dpa

Manuel Neuer (96 Länderspiele): Immer noch Stammtorwart der Nationalmannschaft, nach zwischenzeitlichem Tief längst wieder unumstritten. Mit seinen Glanztaten einer der Garanten des Münchner Triples, zuletzt als Fifa-Welttorhüter geehrt.

Roman Weidenfeller (5): Durfte 2014 ohne Einsatz Weltmeister werden. Beendete seine Karriere 2018 bei Borussia Dortmund. Seither TV-Experte und Gast auf dem "Traumschiff".

Ron-Robert Zieler (6): Ohne Einsatz beim WM-Triumph, lange kein Kandidat mehr für Bundestrainer Joachim Löw. Wechselte im Sommer in seine Geburtsstadt Köln zum FC, ist dort nur die Nummer zwei.

Abwehr

Jerome Boateng (76): Einer der Final-Helden von Rio, von Löw nach dem WM-Desaster 2018 aussortiert. Beim FC Bayern längst runter von der Abschussliste und wieder unumstrittene Stammkraft.

Erik Durm (7): WM-Tourist, anschließend nicht Teil des Neuaufbaus. Stieg in England mit Huddersfield Town ab, aktuell erste Wahl bei Eintracht Frankfurt.

28. Spieltag: Hoffenheim gegen Leverkusen

Hoffenheim - Leverkusen - Nullnummer im letzten Montagsspiel 

Liveticker, Tabelle und Statistiken zur Fußball-Bundesliga

Matthias Ginter (35): Seine Zeit kam erst nach dem WM-Titel, von Löw auch für die EM im Sommer fest eingeplant. Unverzichtbar bei Borussia Mönchengladbach.

Kevin Großkreutz (6): Nach einigen Skandälchen und dem Aus beim Drittligisten KFC Uerdingen dorthin zurückgekehrt, "wo ich hergekommen bin - zum Amateurfußball". Konkret zum Sechstligisten TuS Bövinghausen in seiner Heimatstadt Dortmund.

Benedikt Höwedes (44): Auf dem Weg zum WM-Titel ein Ausbund an Konstanz, verpasste keine Minute. Später von Domenico Tedesco bei Schalke 04 vergrault, Karriereende im Sommer 2020. Experte bei Sky.

Mats Hummels (70): Turm in der Schlacht 2014. Später wurden Geschwindigkeitsdefizite augenscheinlich, von Löw im März 2019 aussortiert. Nach Rückkehr zum BVB konstanter, aber für Löw wohl weiter kein EM-Kandidat.

Per Mertesacker und Katrin Müller-Hohenstein
Fürs ZDF als Experte aktiv: Per Mertesacker, hier mit Katrin Müller-Hohenstein
Quelle: ZDF

Per Mertesacker (104): Legendär für seinen Eistonnen-Spruch. Hörte nach der WM in der Nationalmannschaft auf. Leiter der Jugend-Akademie beim FC Arsenal, ZDF-Experte.

Shkrodan Mustafi (20): Bei der WM der Überraschungsmann, zuletzt im Oktober 2017 im DFB-Trikot. Auch beim FC Arsenal zuletzt nicht mehr gefragt, wechselte jetzt auf den letzten Drücker zu Schalke 04.

Mittelfeld/Angriff

Julian Draxler (56): 2014 die große Hoffnung, beim Confed Cup 2017 zum Anführer gereift - aber immer noch keine feste Größe. Auch bei Paris St. Germain nur einer von vielen.

Sami Khedira (77): Erstes "Umbruchsopfer" nach der WM 2018. Überstand später einen Eingriff am Herzen gut. Bei Juventus Turin zuletzt außen vor, wagt den Neustart bei Hertha BSC.

Christoph Kramer wird behandelt, aufgenommen am 27.09.2014
Erkundigte sich nach einem Zusammenprall, ob es das WM-Finale ist: Christoph Kramer
Quelle: AP

Christoph Kramer (12): Kam im WM-Finale unverhofft zum Einsatz - und fragte den Schiedsrichter, ob es wirklich das WM-Finale sei. Wechselte von Mönchengladbach nach Leverkusen und zurück. Bei der Borussia wichtiger Anführer.

Toni Kroos (101): Hat inzwischen seinen eigenen Kinofilm. Kann immer noch das Metronom einer Mannschaft sein. Bei Real Madrid nach wie vor unverzichtbar, von Löw weiter hoch geschätzt.

Toni Kroos ist erfolgreicher Fußballer und Familienmensch. Der Weltmeister von 2014 gewährt tiefe Einblicke in sein Leben als Ehemann und Vater.

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70 min
Datum:

Philipp Lahm (113): Rücktritt 2014 auf dem Höhepunkt der Karriere, für viele verfrüht. Spielte beim FC Bayern noch bis 2017 weiter. Heute Unternehmer und OK-Chef der EM 2024.

Mesut Özil (92): Nach der WM 2018 wegen seines Fotos mit Recep Tayyip Erdogan für viele der Sündenbock. Danach Rücktritt mit großem Knall und Rassismus-Vorwurf. Winterwechsel von Arsenal zu seiner "Jugendliebe" Fenerbahce.

Bastian Schweinsteiger (121): Das Spiel des Lebens im WM-Finale 2014 zu machen, war perfektes Timing. Letztes Länderspiel im August 2016. Karriereende bei Chicago Fire 2019, ARD-Experte.

Mario Götze und Thomas Müller
Sorgte für die Entscheidung: Mario Götze
Quelle: reuters

Mario Götze (63): Held des WM-Finals. Hatte Probleme mit dem Ruhm und den Erwartungen, wurde auch nach der Rückkehr zum BVB nicht glücklich. Neustart im vergangenen Sommer in Eindhoven, Löw hat ihn "im Blick".

Miroslav Klose (137): Tormaschine vom Dienst. Gehörte zwischendurch zu Löws erweitertem Trainerstab. Aktuell Co-Trainer beim FC Bayern.

Thomas Müller (100): Drittes Löw-Opfer im Frühjahr 2019. Seit Monaten in Topform, die Rufe nach seiner DFB-Rückkehr werden lauter.

Lukas Podolski (130): "Stimmungsonkel" im Campo Bahia 2014. Traf zum Abschied aus der Nationalmannschaft 2017 nochmals gegen England mit einem Tor des Jahres. Kapitän bei Antalyaspor in der Türkei, hat in Köln mehrere Dönerbuden und zwei Eisläden.

Lukas Podolski hat die Rolle des Hauptdarstellers bestens gespielt. Beim 1:0 im Ländersspiel gegen England feierte er ein emotionales Karriereende.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Andre Schürrle (57): Wegbereiter des Siegtores im WM-Finale 2014. Die Leistungsexplosion im Anschluss blieb aus. Beim BVB aussortiert, Karriereende mit 29 Jahren 2019.

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