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Freiburg und 1899 mit Mühe weiter

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DFB-Pokal am Sonntag - Freiburg und 1899 mit Mühe weiter

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Auch am Sonntag haben sich die Bundesligaklubs in ihren Pokal-Duellen durchgesetzt. Am meisten Mühe hatte Hoffenheim beim Chemnitzer FC.

Tausende euphorische Fans in Rostock und Chemnitz gaben alles, die Favoriten wackelten teilweise bedenklich - doch der Pokal-Trend in Corona-Zeiten hat sich auch am Sonntag fortgesetzt. Die Profi-Klubs aus der Bundesliga waren nicht zu schlagen.

Kein Pokal-Wunder in Runde eins

Freiburgs Chang-Hoon Kwon schießt das Tor zum 1:0.
Freiburgs Chang-Hoon Kwon schießt das Tor zum 1:0.
Quelle: DPA

Mit einiger Mühe qualifizierte sich der SC Freiburg für die nächste Runde. Auswärts beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim setzten sich die Breisgauer am Ende mit 2:1 (1:0) durch. Jonathan Schmid war mit seinem Treffer in der 79. Minute der Matchwinner für den Bundesligaklub. Im ersten Durchgang hatte Chang-Hoon Kwon den Sport-Club in Führung gebracht (19.), Dominik Martinovic hatte mit seinem Ausgleich (57.) die Mannheimer Hoffnungen auf eine Pokal-Überraschung vor 452 Zuschauern geschürt - am Ende vergeblich.

Wermutstropfen für Freiburg: Keeper Mark Flekken erlitt beim Aufwärmen eine Ellbogen-Verletzung und musste ins Krankenhaus. Für Flekken rückte der vom Karlsruher SC verpflichtete Benjamin Uphoff zwischen die Pfosten.

Hoeneß muss beim TSG-Debüt zittern

Die TSG Hoffenheim gewann beim Pflichtspiel-Debüt des neuen Trainers Sebastian Hoeneß vor 3.095 Zuschauern beim Regionalligisten Chemnitzer FC mit großer Mühe mit 3:2 (2:2, 1:1, 0:0) im Elfmeterschießen. Andrej Kramaric (48.) erzielte die Führung für die Kraichgauer, die letztmals 2015 gegen 1860 München in der ersten Runde ausgeschieden waren. "Das war eine schwierige Premiere. Wir hatten uns das anders vorgestellt," sagte Hoeneß nach dem Spiel.

Oliver Baumann hält einen Eflmeter gegen Tobias Mueller.
Oliver Baumann hält den Elfmeter von Tobias Müller.
Quelle: Imago

Kevin Freiberger (59.) und Christian Bickel (100.) drehten die Begegnung zwar vorübergehend, ehe erneut Kramaric (111., Foulelfmeter) die TSG ins Elfmeterschießen rettete. Dabei verhinderten Keeper Oliver Baumann mit zwei Paraden und Christoph Baumgartner mit dem entscheidenden Treffer eine Hoffenheimer Blamage. Der Chemnitzer Christian Bickel verfehlte als letzter Schütze das Tor.

Leverkusen siegt souverän

Beim Spaziergang von Bayer Leverkusen zum 7:0 (6:0) gegen den Viertligisten Eintracht Norderstedt verloren sich nur 300 zugelassene Zuschauer auf den Rängen in der BayArena. Am Ende war Nadiem Amiri mit zwei Treffern der erfolgreichste Torschütze für Bayer. Auch Neuzugang Patrik Schick erzielte sein erstes Tor für das Team von Trainer Peter Bosz. Damit blieb es zunächst bei lediglich einem ausgeschiedenen Bundesligisten in der ersten Hauptrunde: Hertha BSC hatte bereits an Freitag 4:5 beim Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig verloren.

Geduld brauchte vor der bislang größten Kulisse in der Coronakrise brauchte der VfB Stuttgart in Rostock: Erst kurz vor der Pause gelang Silas Wamangituka (41.) im dritten Erstrundenduell in Folge mit Hansa das letztlich goldene Tor vor 7.500 Zuschauern im Ostseestadion.

Blamage für St. Pauli

Die Zweitligisten beklagten am Sonntag zwei Ausfälle: Der FC St. Pauli enttäuschte beim 2:4 (1:2) beim Viertligisten SV Elversberg auf ganzer Linie. Beinahe-Aufsteiger 1. FC Heidenheim musste beim Absteiger SV Wehen Wiesbaden überraschend mit 0:1 (0:0) die Segel streichen. Darmstadt 98 lag beim Drittligisten 1. FC Magdeburg schon mit 0:2 hinten, setzte sich aber am Ende mit 3:2 (2:2, 0:2) nach Verlängerung durch

Holstein Kiel hatte dagegen beim 7:1 (5:1) gegen den Oberligisten FC Rielasingen-Arlen keinerlei Probleme, der SV Sandhausen siegte beim Regionalligisten TSV Steinbach Haiger 2:1 (2:1). Jahn Regensburg setzte sich beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern mit 4:3 im Elfmeterschießen durch, und Bundesliga-Absteiger SC Paderborn gab sich beim 5:0 (3:0) beim Viertligisten SC Wiedenbrück keine Blöße.

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