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DFB-Pokal | Halbfinale - FC Bayern müht sich ins Endspiel

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Bayern München steht im Finale des DFB-Pokals. Der Titelverteidiger setzte sich gegen Eintracht Frankfurt mit etwas Mühe mit 2:1 (1:0) durch.

Die Treffer für Bayern Müchen erzielten Ivan Perišić (14.) und Robert Lewandowski in der 74. Minute. Zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich traf Danny da Costa (69.).

Im Endspiel in Berlin trifft der FC Bayern am 4. Juli auf Bayer Leverkusen. Die Werkself hatte am Dienstag mit 3:0 gegen den 1. FC Saarbrücken gewonnen und so den Final-Traum des Viertligisten beendet.

Die Stimmen der Trainer

Erst dominant, dann leichtsinnig

Die Bayern waren in ihrem Halbfinale erst dominant, dann leichtsinnig und am Ende aber dank Lewandowski erfolgreich. Nun steht der Titelverteidiger zum dritten Mal nacheinander im Endspiel um den DFB-Pokal. Der Siegtreffer von Lewandowski bedurfte wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung erst der Überprüfung von Bibiana Steinhaus in Köln.

Zuvor hatten die Münchner freilich alle Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden: Nach dem Führungstor von Perisic, der den angeschlagenen Serge Gnabry ersetzte, versäumten sie es, schon in der starken ersten Halbzeit, in der sie die Frankfurter praktisch an die Wand spielten, für die Entscheidung zu sorgen.

Chancen über Chancen in Hälfte eins

Erst köpfte Dominik Kohr nach einem Eckball einen Kopfball des überragenden Thomas Müller in höchster Not von der Torlinie (6.), Lewandowski traf kurz darauf einen Meter vor dem leeren Tor nach einer Hereingabe von Müller aus unerfindlichen Gründen den Ball nicht (8.). Nach Vorarbeit von Vorlagenkönig Müller köpfte dafür dann Perisic freistehend zur Führung ein.

Frankfurt konnte nur reagieren, zu druckvoll, zu zielstrebig, zu schnell war das Spiel der Bayern über weite Strecken. Und bereits zur Halbzeit hätte die Begegnung entschieden sein können. Der flinke Coman allerdings brachte wie zuvor Lewandowski das Kunststück fertig, das leere Tor nicht zu treffen (25.). Kurz darauf parierte Frankfurts Torhüter Kevin Trapp einen Schuss von Lewandowski großartig (31.).

Ausgleich als Weckruf

Angriffe der oft viel zu ungenau passenden Frankfurter waren dagegen eine Seltenheit und zugleich eher harmlos. Vom erhofften Sahnetag war der fünfmalige Pokalsieger Frankfurt lange weit entfernt, erkannte jedoch seine Chance, als die Bayern in der zweiten Halbzeit von Sturm und Drang auf konzentrierte Kontrolle umschalteten. Der Ausgleich durch da Costa war überfällig - er schärfte den Münchnern aber wieder die Sinne.

Wir müssen deutlich höher führen in der ersten Halbzeit."
Thomas Müller

Müller sprach in der ARD von "geschlauchten" Bayern. "Gefühlt bin ich alles andere als zufrieden heute. Summa summarum war es eines der pomadigsten Halbfinals, die ich so in Erinnerung habe." Timothy Chandler vom unterlegenen Gegner sagte nach der Partie: "Ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft. Wir müssen weiterarbeiten und in der Bundesliga Punkte sammeln."

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