DFB-Pokal, 2. Runde: Werder fliegt im Elfmeterschießen raus

    DFB-Pokal, 2. Runde:Werder fliegt im Elfmeterschießen raus

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    Bitteres Pokal-Aus für Werder Bremen: Beim Zweitliga-Aufstiegsaspiranten Paderborn bringt auch eine Aufholjagd nichts.

    Leonardo Bittencourt (Werder Bremen) ärgert sich nach vergebenem Elfmeter
    Werders Leonardo Bittencourt ärgert sich nach vergebenem Elfmeter.
    Quelle: Imago

    Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen hat trotz einer Aufholjagd beim starken Zweitligisten SC Paderborn den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals verpasst und einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Vor 15.000 Zuschauern verlor die Mannschaft von Trainer Ole Werner in einem dramatischen Spiel 4:5 im Elfmeterschießen. Nach Verlängerung hatte es 2:2 (2:2, 2:0) gestanden. Der Tabellenzweite der 2. Liga bleibt damit weiter auf Erfolgskurs.
    Im ausverkauften Paderborner Stadion hielt Torwart Leopold Zingerle den Elfmeter von Werders Leonardo Bittencourt, Richmond Tachie verwandelte den entscheidenden Versuch für Paderborn. In der regulären Spielzeit hatte Bremen durch Bittencourt (65. Minute) und Mitchell Weiser (85.) die Paderborner Treffer von Felix Platte (22.) und Sirlord Conteh (43.) egalisiert. In der Verlängerung sorgte ein nicht gegebener Bremer Treffer von Niclas Füllkrug für Aufregung. 


    Ducksch aus disziplinarischen Gründen nicht dabei

    Werder-Trainer Werner hatte sich vor dem Spiel dazu gezwungen gesehen, sein Team zu schwächen. Füllkrugs Sturmpartner Marvin Ducksch hatte laut Werder am Wochenende Termine verpasst und stand deshalb aus "disziplinarischen Gründen" nicht im Kader. Dem Spiel der Bremer tat das zunächst nicht gut. Erst in der zweiten Hälfte nach dem Anschlusstreffer wurde es spannend. Weiser köpfte die nun kämpfenden Bremer gegen deutlich nachlassende Paderborner in die Verlängerung.
    Zuvor hatte Paderborn das Geschehen beherrscht, den Sieg in regulärer Spielzeit aber verpasst. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok spielte von Beginn an unbekümmert, schnörkellos und extrem selbstbewusst. Hinzu kamen deutliche Abwehrprobleme der Bremer.
    Zur Halbzeit versuchte Werder-Coach Werner noch einmal alles, wechselte zunächst doppelt und nach einer guten Stunde noch Bittencourt ein, der kurz darauf traf. Anschließend entwickelte sich ein intensives Kampfspiel, indem es bis in die Verlängerung schließlich eher nach einem Sieg Werders aussah. Der vermeintliche Siegtreffer Paderborns in der 119. Minute zählte wegen eines Foulspiels nicht, so fiel die Entscheidung in den Duellen vom Punkt.
    Quelle: dpa, SID
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