Nach Neonazi-Widmung: Mannheims Stadionsprecher tritt zurück

    Neonazi-Widmung:SVW-Stadionsprecher tritt nach Eklat zurück

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    Nach dem Eklat beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Nürnberg ist Waldhof Mannheims Stadionsprecher Stephan Christen zurückgetreten.

    Stadionsprecher Stephan Christen (links) und Bernhard Trares
    Archiv: Stadionsprecher Stephan Christen (links) und Bernhard Trares am 20.04.2019
    Quelle: Imago

    Der Stadionsprecher des Fußball-Drittligisten Waldhof Mannheim ist einen Tag nach dem Eklat beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) zurückgetreten. Stephan Christen hatte die Präsentation der Aufstellungen einer bekannten Figur der Neonazi- und Hooligan-Szene gewidmet.

    Waldhof Mannheim distanziert sich von Aktion

    Mir ist ein Fehler unterlaufen, der mir nach 29 Jahren Tätigkeit als Stadionsprecher so nicht passieren darf.

    Stephan Christen, Stadionsprecher Waldhof Mannheim

    Die Person und die Hintergründe seien ihm nicht bekannt gewesen. "Meiner Sorgfaltspflicht hinsichtlich der Recherche zum Hintergrund der Person bin ich nicht nachgekommen. Dieses tut mir von Herzen leid", so Christen.
    Der Verein hatte zuvor betont, dass die Aktion nicht abgestimmt gewesen sei. Der vom Stadionsprecher Genannte war am vergangenen Sonntag verstorben. Er hatte im Stadtrat für die rechtsextreme NPD gesessen und war Medienberichten zufolge wegen Gewaltdelikten und illegalen Waffenbesitzes mehrfach vorbestraft.
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    Christen bedauert Vorfall

    Um Schaden vom SV Waldhof Mannheim abzuwenden, übernehme ich die alleinige Verantwortung und trete aus freien Stücken zurück.

    Stephan Christen, Stadionsprecher Waldhof Mannheim

    Christen distanzierte sich ausdrücklich von jedem rechten Gedankengut: "Mir tut es in der Seele weh, dass ich nach 29 Jahren mein Amt als Stadionsprecher niederlege."
    Quelle: sid

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