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DFB-Team - WM-Qualifikation - "Radio" Müller sendet unter Flick wieder

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Thomas Müller attestiert dem DFB-Team einen ersten Aufschwung unter Flick. Nach seiner Verletzungspause will "Radio" Müller unter dem neuen Chef wieder auf Hochfrequenz senden.

Nach einer Verletzungspause ist Thomas Müller zum Doppelpack in der WM-Qualifikation gegen Rumänien (Freitag) und in Nordmazedonien (Montag) in den Kreis der Fußball-Nationalmannschaft zurückgekehrt - und ist als An- und Wortführer sofort wieder omnipräsent. Der Bayern-Star ist einer der Fixpunkte im Team von Hansi Flick, auch als wichtige Verlängerung ins Team hinein. "Radio" Müller sendet unter dem neuen Bundestrainer wieder auf Hochfrequenz.

"Thomas ist für mich ein Phänomen", sagt Flick, Müller bringe einem Team "so unendlich viel". Für den Bundestrainer steht fest:

So jemanden wie ihn wird es nie wieder geben.
Flick über Müller

Bei der ersten Trainingseinheit am Dienstag diskutierte er denn auch mit Müller die Inhalte. "Radio" Müller sendete danach wie gewohnt lautstark in die Mannschaft hinein.

Herzstück der Offensive

Flick hat Müller auf der Zehnerposition als Herzstück seiner Offensive auserkoren. Weil sein einstiger Münchner Lieblingsschüler bei der Premiere des neuen Bundestrainers im September verletzt ausfiel, wird er diese Rolle gegen Rumänien erstmals unter dem neuen Chef übernehmen.

Der 32-jährige Müller weiß, dass das nicht selbstverständlich ist: Auf seiner Position habe Flick schließlich "exzellente Alternativen". Die hatte auch schon Joachim Löw, der Müller im März 2019 aussortierte. Bei seiner Rückkehr zur EM spielte der Bayern-Star eine eher unglückliche Rolle, seine vergebene Chance im Achtelfinale gegen England (0:2) beschäftigte ihn lange. Jetzt sieht er sich als "Teil dieser schwungvollen Bewegung" und des "kleinen positiven Aufschwungs" unter Flick.

Müller will bei WM dabei sein

Der neue Boss gehe die Sache "mit sehr viel Leidenschaft und Sachverstand" an, so Müller. Außerdem "haben wir eine super Truppe, die genau das verkörpert, was wir sein wollen".

Nun gelte es, die Qualifikation für die WM 2022 in Katar schnellstmöglich klar zu machen, so Müller, der seine Teilnahme am Turnier fest im Blick hat:

Kritik der mangelnden Fan-Nähe weist Müller zurück

Neben der sportlichen Herausforderung beschäftigt das DFB-Team die Kritik an mangelnder Nähe zu den Fans. "Wir sollen uns zurückhalten", sagte Müller mit Blick auf die Corona-Pandemie. Unumwunden gab er zu: "Ich weiß selbst nicht genau, wie ich mich da verhalten soll."

Gleichzeitig seien die Fans über die Sozialen Medien viel näher dran an ihren Stars, widersprach Müller der Kritik. "Wir Spieler geben heutzutage viel mehr Informationen oder Nähe, als ich es gewohnt war als Fan." Der "Hauptjob" sei es aber, die Zuschauer "mit unserem Spiel zu begeistern", so Müller. Für die Partie in Hamburg hat der DFB bislang über 20.000 der verfügbaren 25.000 Karten verkauft.

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von Peter Mayer
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