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Nach Sieg über Schweden : Ukraine im EM-Viertelfinale gegen England

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Die Ukraine hat das EM-Viertelfinale erreicht. Das Team von Trainer Andreij Schewtschenko setzte sich in Glasgow mit 2:1 nach Verlängerung gegen Schweden durch.

Die Ukraine ist erstmals ins EM-Viertelfinale eingezogen. Das Team von Nationaltrainer Andrej Schewtschenko gewann sein Viertelfinale gegen Schweden 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung und trifft nun am Samstag (21 Uhr) in Rom auf den Deutschland-Bezwinger England.

Alexander Sintschenko (27.) und Artem Dowbyk (120.+1) trafen im Hampden Park von Glasgow für die Ukraine. Der Leipziger Emil Forsberg (43.) glich zwischenzeitlich aus. Die Schweden, die nach der Roten Karte gegen Marcus Danielson ab der 98. Minute in Unterzahl spielten, verpassten ihr erstes EM-Viertelfinale seit 2004.

Beim bislang einzigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften bei einer EM hatte der damalige Co-Gastgeber Ukraine 2012 in Kiew das Gruppenspiel mit 2:1 unter anderem durch ein Tor von Schewtschenko gewonnen.

Sintschenko bringt Ukraine in Führung

In Glasgow hatte dessen Elf zunächst Vorteile beim Ballbesitz. Die Schweden kamen zwar durch ihr Offensivtrio Forsberg, Kulusevski und Alexander Isak einige Mal vor das Tor der Ukraine, blieben dabei aber harmlos. Im Gegensatz zum Außenseiter. Als Kapitän Jarmolenko im Strafraum den Ball von rechts nach links schlenzte, war dort Alexander Sintschenko vollkommen frei und überwand Olsson mit einem strammen Schuss (27.).

Der Gegentreffer wirkte auf die Skandinavier wie ein Weckruf. Angetrieben von dem unermüdlichen Forsberg drängten die Schweden auf den Ausgleich. Und der Leipziger Mittelfeldstratege überwand auch die von den zahlenmäßig überlegenen Fans angefeuerte Defensive der Ukrainer. Kurz vor der Pause bekam Forsberg den Ball vor dem Strafraum und zog beherzt ab. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und schlug unhaltbar im Netz ein. Für den 29-Jährigen war es bereits der vierte Turniertreffer.

Schwedens Emil Forsberg (M) bejubelt sein Tor zum 1:1 mit seinen Mannschaftskollegen.
Emil Forsbergs (Mitte) Treffer war am Ende zu wenig.
Quelle: dpa

Forsberg treibt seine Schweden an

Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte die Ukraine. Wieder trieb Jarmolenko den Ball auf der rechten Seite nach vorn, legte auf Sergej Sidortschuk vor, der an den Pfosten schoss (55.). Nahezu im Gegenzug schoss auch Forsberg (56.) nach einem Konter mit einem feinen Schlenzer an den Pfosten. Mit zunehmender Spielzeit drängten die Skandinavier die Ukraine immer mehr in die Defensive.

In der 69. Minuten fasste sich erneut der Leipziger ein Herz, doch sein Schuss prallte gegen die Torlatte. Doch bis zum Ende der regulären Spielzeit gelang keinem der beiden Kontrahenten mehr ein Treffer, auch weil bei den meisten Akteuren sichtbar die Kräfte schwanden.

Alle Spiele, alle Tore

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26.07.2022
von Marcel Bergmann
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