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Fußball-EM: Italien - Spanien - "Extrem fit": Brych pfeift Halbfinale

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Am Dienstag schlägt in Wembley die große Stunde für Felix Brych. Der Schiedsrichter aus München leitet das EM-Halbfinale Italien - Spanien.

Schiedsrichter Felix Brych
Überzeugender Auftritt: Felix Brych bei der Fußball-EM 2020
Quelle: dpa


Obwohl der 45-Jährige bereits Endspiele im DFB-Pokal (2015, 2021), in der Europa League (2014) und der Champions League (2017) gepfiffen hat, stand er nie zuvor derart im Blickpunkt. Zugleich ist die Partie Italien - Spanien im Londoner Wembley-Stadion (21 Uhr/ARD) eine Premiere: Trotz seiner Einsätze bei fünf großen Turnieren zuvor (Olympia 2012, Confed-Cup 2013, WM 2014, EM 2016, WM 2018) führte der Referee bisher weder die Spanier noch die Italiener bei einer Endrunde aufs Feld.

Laut DFB-Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner hätte es der Jurist sogar "absolut verdient", das EM-Finale am Sonntag zu leiten. Brych wäre der zweite Deutsche nach Markus Merk 2004.

Er lässt sich nie verbiegen und ist durchaus bereit, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen.
Lutz Wagner

Hinzu komme, dass Brych "extrem fit" sei: "Das sieht man daran, wie gut er steht."

Die Viertelfinal-Tore von Italien und Spanien

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Ohnehin darf der EM-Verlauf bereits als eine Art Rehabilitierung Brychs gewertet werden. Schließlich war der viermalige deutsche Schiedsrichter des Jahres bei der WM-Endrunde 2018 in Russland nach nur einem Vorrundenspiel vom Weltverband FIFA aus dem Turnier genommen worden. Für Brych war das eine große Enttäuschung.

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Brychs Bilanz: 54 Länder- und 96 Europapokalspiele

Grund war damals der Skandal, der nach dem Spiel zwischen der Schweiz und Serbien (2:1) vom damaligen serbischen Trainer Mladen Krstajic ausgelöst wurde. Der frühere Bundesliga-Profi hatte gepöbelt, dass Brych für seine Leistung vor das Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag gestellt werden sollte. "Damals war Felix zwischen die Fronten geraten", erklärte Wagner, "umso mehr freut es mich, dass er nun so überzeugen kann."

Das hat Brych auch in weiten Teilen seiner bisherigen Karriere: 300 Bundesliga-Partien, 96 Europacup-Begegnungen und 54 Länderspiele stehen für den Unparteiischen aus München bislang zu Buche.

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