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Spanien und Schweden - EM-Teams in Corona-Turbulenzen

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Aufregung bei Spanien und Schweden: In beiden Teams sind je zwei Spieler positiv auf Corona getestet worden. Bei den Spaniern war ein Test möglicherweise falsch positiv.

Diego Llorente, aufgenommen am 07.06.2021 in Spanien
Fällt vorerst aus: Spaniens Diego Llorente
Quelle: epa

Durchatmen bei Spaniens Fußball-Nationalmannschaft nach den positiven Coronatests bei Sergio Busquets und Diego Llorente. Wie der spanische Fußball-Verband RFEF mitteilte, fielen sämtliche am Mittwoch vorgenommenen PCR-Tests bei Spielern, Trainerstab und Delegation sowie beim "B-Kader" negativ aus.

Falsch positiver Befund?

"Zusätzlich zu diesen offiziellen Tests, die für alle an der EURO 2020 teilnehmenden Mannschaften praktiziert werden, sind die Nationalspieler an diesem Mittwoch gestaffelt zum Training zurückgekehrt", hieß es.

Am Donnerstag erklärte der spanische Verband, es gebe "schwerwiegende Anzeichen", dass es sich bei Llorentes positivem Befund vom Dienstag um ein falsch-positives Ergebnis handle.

Spaniens Spieler sollen geimpft werden

Weiterhin soll die gesamte spanische Mannschaft noch vor Beginn der EM gegen Corona geimpft werden. Das bestätigte das Gesundheitsministerium.

Zuvor war Kritik an der Entscheidung aufgekommen, das spanische Olympia-Team für Tokio zu impfen, die Fußball-Nationalmannschaft aber nicht. Spanien startet am Montag in der Gruppe E in Sevilla gegen Schweden in die EM. Wegen der Corona-Fälle in der Mannschaft haben die Spanier einen Ersatzkader mit 17 Spielern gebildet, der sich in einer eigenen Blase aufhält und im Fall einer Team-Quarantäne gegen Schweden zum Einsatz kommen könnte.

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Zwei Schweden in Isolation

Auch Spaniens Gegner Schweden hat seine Sorgen. Die Zeitung Expressen schreibt von einer "Albtraumnachricht", das Aftonbladet von einer "kleinen Bombe", weil gleich zwei Spieler innerhalb kürzester Zeit positiv getestet wurden. Erst traf es Dejan Kulusevski von Juventus Turin, wenig später Mattias Svanberg vom FC Bologna.

Während Kulusevski direkt in Stockholm blieb und sich in Isolation begab, hatte Svanberg zunächst noch mit dem Nationalteam im Basisquartier in Göteborg den Trainingsplatz betreten - ehe er kurz vor dem Aufwärmen nach einem kurzen Gespräch mit Teamarzt Anders Valentin den Rasen wieder verließ und ins Teamhotel gebracht wurde.

Wenig später kam die Nachricht: Auch Svanberg wurde positiv getestet, wahrscheinlich nach einem direkten Kontakt mit Kulusevski.

An den freien Tagen infiziert?

Für große Kritik sorgte in Schweden, dass die Mannschaft - anders etwa als Deutschland - zwischen dem Test gegen Finnland am 29. Mai (2:0) und dem Wiedersehen vier Tage später drei Tage frei hatte. Aller Wahrscheinlichkeit nach infizierte sich Kulusevski in dieser Zeit. Insgesamt wurden vier Spieler identifiziert, die mit Kulusevski Kontakt hatten und nun "beobachtet" werden.

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