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Fußball - Europa League - Sevilla gewinnt die Europa League

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Der FC Sevilla ist der Sieger der Europa League 2020. Der spanische Fußballklub setzte sich im Endspiel in Köln mit 3:2 gegen Inter Mailand durch.

Der Europa-League-Sieger 2020 heißt FC Sevilla. Im Endspiel in Köln setzte sich der spanische Fußballklub mit 3:2 (2:2) gegen Inter Mailand durch.

Tragische Figur: Inters Lukaku

Frust in Schwarz-Blau: Romelu Lukaku (m.)
Frust in Schwarz-Blau: Romelu Lukaku (m.)
Quelle: ai

Zur tragischen Figur avancierte dabei Romelu Lukaku. Der belgische Stürmer in Diensten des italienischen Vizemeisters war der aktivste Mann auf Seiten der Mailänder, holte einen Elfmeter nach Foul von Diego Carlos heraus und verwandelte ihn zur frühen Führung (5.). Doch bei Sevillas Siegtreffer in der 74. Minute war Lukaku ebenso beteiligt: Er fälschte einen Fallrückzieher von - ausgerechnet - Diego Carlos, der sonst wohl am Tor vorbei gegangen wäre, unglücklich in die eigenen Maschen ab. Obendrein hatte der Belgier wenige Minuten zuvor selbst das 3:2 auf dem Fuß gehabt, doch Sevilla-Keeper Bono parierte famos.

Ich kann es gar nicht in Worte fassen.
Sevilla-Spielführer Jesus Navas

Unter dem Strich war der Sieg der Spanier nicht unverdient. In einer ausgeglichenen Partie war Inter zwar das physisch stärkere Team, der Viertplatzierte der spanischen Liga wusste aber auch spielerisch zu gefallen - und holte sich bei der sechsten Finalteilnahme im UEFA Cup (2006 und 2007) oder der Europa League (2014-2016) zum sechsten Mal den Titel.

Turbulente erste Halbzeit

Lukakus Elfmetertreffer war der Auftakt zu einer verrückten ersten Halbzeit. Sevilla brauchte nach dem 0:1 fünf Minuten, um sich zu sortieren, schlug dann aber durch einen Kopfball des früheren Gladbacher Bundesliga-Stürmers Luuk de Jong zurück (12.). In der 28. Minute war es wieder de Jong per Kopf, der für die 2:1-Führung des Teams von Trainer Julien Lopetegui sorgte. Diese hatte wiederum nur wenige Minuten Bestand, Diego Godin traf noch vor dem Seitenwechsel zum 2:2 (35.).

Im zweiten Durchgang gab es weitaus seltener Grund, die Luft anzuhalten. Beide Teams minimierten das Risiko, gefährlich wurde es fast nur noch nach Standards. So auch beim 3:2, als der brasilianische Innenverteidiger Diego Carlos eine von der Inter-Abwehr unsauber geklärte Freistoßflanke per Fallrückzieher in Richtung Tor brachte - und Lukaku einen ganz bitteren Moment erlebte.

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