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Bayern-Profi exklusiv im ZDF : Kimmich bedauert Zögern bei Impfung

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Bayerns Joshua Kimmich will sich nun doch gegen Covid impfen lassen. Zu seinen Beweggründen äußert er sich im Exklusiv-Interview gegenüber dem ZDF.

Joshua Kimmich (Bayern München)
Joshua Kimmich.
Quelle: dpa

Joshua Kimmich bedauert, dass er sich nicht früher hat gegen Covid-19 impfen lassen. Das hat der Nationalspieler vom FC Bayern München jetzt in einem ZDF-Exklusiv-Interview erklärt. Generell sei es für ihn schwierig gewesen, mit seinen Ängsten und Bedenken umzugehen. Und deshalb habe er auch so lange gezögert mit seiner Impfbereitschaft.

Vielleicht musste ich auch erst das durchleben, was ich jetzt durchlebt habe. Natürlich, rückblickend gesehen, würde ich gerne die Entscheidung des Impfens früher treffen, aber zum damaligen Zeitpunkt war es mir eben nicht möglich.
Joshua Kimmich gegenüber dem ZDF

Der Mittelfeldspieler hatte Ende Oktober seine Impfskepsis deutlich zum Ausdruck gebracht. Weil er Bedenken mit Blick auf Langzeitfolgen der Impfung habe, so der 26-Jährige.

Entschluss nach Virus-Infektion gereift

Zu einem Zeitpunkt, als er sich Ende November bereits mit dem Virus infiziert hatte, war sein Entschluss dann gereift, sich doch impfen zu lassen. Er hatte auch schon einen konkreten Termin. Sein Krankheitsverlauf sei weitgehend symptomfrei verlaufen. Er habe in der Zeit weder aber etwas geschmeckt noch etwas gerochen, sagte er in dem ZDF-Gespräch.

Am Mittwoch dieser Woche erhielt Kimmich den abschließenden, negativen Test seiner Corona-Erkrankung. Da bei dieser Untersuchung aber kleinere Wasserablagerungen in der Lunge sichtbar wurden, kann er noch nicht wieder das volle Trainingsprogramm absolvieren. "Sonst besteht die Gefahr, dass das aufs Herz geht und dass ich dann längere Folgen davontrage." Ein Comeback ist nun frühestens zur Rückrunde Anfang Januar vorgesehen.

Kimmich mit Verständnis für Kritik

Kimmich zeigt in dem Gespräch sehr wohl Verständnis für die zum Teil deutliche Kritik an seiner Unentschlossenheit bezüglich der eigenen Impfung.

Trotzdem muss ich persönlich sagen, dass da zum Teil einige Grenzen überschritten wurden.
Joshua Kimmich

"Ich hatte schon auch das Gefühl, dass es den einen oder anderen gab, der versucht hat, sich durch diese Situation zu profilieren. Das war dann nicht immer nur sachliche Kritik."

Kimmich will Impftermin mit Ärzten abstimmen

Der 26-Jährige verurteilt in diesem Zusammenhang, dass sein privates Umfeld mit in die Debatte einbezogen wurde. "Wir sprechen immer von Respekt, Tolerenz, Offenheit – und das sind genau Werte, die mir in meiner Diskussion extrem gefehlt haben."

Joshua Kimmich gilt nach überstandener Infektion als genesen. Dieser Status dauert eine gewisse Zeit an. Wenn der Zeitpunkt gekommen sei und ihm die Ärzte zu einer Impfung rieten, so Kimmich, werde er sich dann auch impfen lassen.

Joshua Kimmich, Bayern München

Wegen Folgen von Corona - FC-Bayern-Star Kimmich: Comeback erst 2022 

Joshua Kimmich muss sein Comeback aufs nächste Jahr verschieben. Als Grund gibt der Spieler des FC Bayern München an: Leichte Lungenprobleme nach der Corona-Infektion.

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