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Auch im dritten Spiel kein Sieg : Clark Cup: DFB-Frauen unterliegen England

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Das deutsche Frauenfußball-Nationalteam hat das Vorbereitungsturnier Arnold Clark Cup ohne Sieg auf Rang vier beendet. Das 1:3 im abschließenden Spiel gegen England macht aber Mut.

Wieder kein Sieg, obwohl mehr drin war: Die DFB-Frauen unterliegen England mit 1:3.

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Drei Spiele, kein Sieg, Platz vier von vier Teams - die nackten Zahlen des Auftritts der deutschen Fußball-Nationalspielerinnen beim Arnold Clark Cup lesen sich nicht berauschend.

Mit der Leistung beim 1:3 (1:1) im abschließenden Spiel gegen England dürfen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg und ihre Schützlinge aber durchaus zufrieden sein. Vor allem die Einsatzbereitschaft in der Defensive stimmte.

Magull trifft per Freistoß

Ellen White von Manchester City hatte die Gastgeberinnen vor 13.000 Zuschauer*innen in Wolverhampton in Führung gebracht (15.). Lina Magull (FC Bayern) sorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß (41.) für den Ausgleich. In der 84. Minute staubte dann Millie Bright vom FC Chelsea zum 2:1 für die Britinnen ab. Ihre Klubkollegin Fran Kirby schloss einen Sololauf in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:1-Endstand ab.

Das Spiel England - Deutschland in voller Länge. Es kommentiert Claudia Neumann.

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Damit holte England dank der besseren Tordifferenz (4:2) den Sieg bei dem Turnier, das zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft diente, mit einem Sieg und zwei Unentschieden vor den punktgleichen Spanierinnen (2:1 Tore). Kanada belegte mit vier Punkten Platz drei, für die DFB-Frauen blieb mit nur einem Zähler der letzte Platz.

Frohms zwischen den Pfosten

"Wir sind schon enttäuscht jetzt, weil das Ergebnis nicht dem Spielverlauf entspricht. Das hätte auch anders ausgehen können", sagte Magull. "Wir hatten gute Möglichkeiten, noch ein, zwei oder drei Tore mehr zu machen. Die Engländerinnen waren heute ein bisschen abgezockter."

Bundestrainerin Voss-Tecklenburg im Interview nach dem 1:3 gegen England.

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Ihr nächstes Spiel bestreiten die DFB-Frauen in der WM-Qualifikation am 9. April in Bielefeld gegen Portugal. Dann geht es Richtung heiße Phase vor der Titeljagd bei der EURO im Mutterland des Fußballs (6. bis 31. Juli).

Wie schon gegen Kanada wurde Lena Oberdorf (VfL Wolfsburg) wegen leichter Kniebeschwerden geschont. Voss-Tecklenburg veränderte ihre Startelf auf insgesamt fünf Positionen, unter anderem rückte Merle Frohms (Eintracht Frankfurt) als etatmäßige Nummer eins wieder für Ann-Katrin Berger (FC Chelsea) ins Tor.

Englische Schlussoffensive wird belohnt

Das DFB-Team, dem derzeit 14 EM-Kandidatinnen fehlen, startete ordentlich. Ein Kopfball von Maximiliane Rall (11.) und ein Schuss von Magull (12.) boten Chancen zur frühen Führung. Doch wie in beiden Spielen zuvor geriet die teils zaghafte deutsche Auswahl in Rückstand. Ohne große Gegenwehr spielten sich die Lionesses bis in den Strafraum, wo die Rekordtorschützin White im Rücken von Sophia Kleinherne frei zum Abschluss kam und Frohms per Außenrist keine Chance ließ.

Die Gastgeberinnen dominierte nun das Geschehen, doch der Rekordeuropameister steckte trotz Problemen mit dem englischen Angriffspressing nicht auf. Ein ruhender Ball brachte den Ausgleich: Einen Freistoß aus etwa 18 Metern zirkelte Bayern-Kapitänin Magull über die Mauer, von der Unterseite der Querlatte sprang der Ball ins Tor. Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild. Die Fans sorgten für Stimmung, die Intensität blieb hoch, das Spieltempo ließ aber etwas nach - bis zur entscheidenden Schlussoffensive.

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