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Fußball | Bundesliga - DFL-Chef Seifert hört Mitte 2022 auf

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Christian Seifert hört als Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf. Er wird seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Christian Seifert am 03.09.2020 in Frankfurt
Christian Seifert wird die Deutsche Fußball Liga nach Ablauf seines Vertrages im Juni 2022 verlassen.
Quelle: dpa

Die Deutsche Fußball Liga muss einen Nachfolger für ihren auch in der Corona-Krise bewährten Boss Christian Seifert suchen. Der Geschäftsführer der Dachorganisation der 36 Profiklubs wird im Sommer seinen Posten zur Verfügung stellen.

Seifert: "Neues berufliches Kapitel"

Seifert arbeitet seit 2005 bei der DFL und gilt als mächtigster Mann im deutschen Fußball. "In zwei Jahren möchte ich ein neues berufliches Kapitel aufschlagen", sagte der 51-Jährige: "Bis dahin werde ich mich in meinen DFL-Funktionen auf die aktuellen und kommenden Herausforderungen selbstverständlich weiter mit größter Ambition und vollem Einsatz fokussieren."

Die Suche nach einem Nachfolger könnte für den deutschen Profifußball eine Herkulesaufgabe werden. Nicht umsonst sagte Seifert, dass er "die Entwicklung einer der größten Sportligen der Welt, einer bedeutenden gesellschaftlichen Institution sowie den Aufbau eines der innovativsten Medienunternehmen Deutschlands" aktiv gestalten konnte - was ihm "Ehre und Freude zugleich" war.

Seifert von KarstadtQuelle zur DFL

Seifert, zuvor Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle New Media AG, kam 2005 zur DFL und hatte in seiner Amtszeit beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Die Vermarktung der TV-Rechte stieg in seiner Amtszeit von 400 Millionen Euro pro Saison auf mehr als eine Milliarde Euro.

In der Corona-Krise gelang es, dass die Bundesligen als erste der großen Sportligen weltweit mit einem DFL-Hygienekonzept den Spielbetrieb wieder aufnehmen konnten.

Bewährter Krisenmanager

In den vergangenen Monaten bewährte sich Seifert als Krisenmanager und schob zudem mit der Taskforce "Zukunft Profifußball" - auch auf Druck aus der Politik und von Fan-Organisationen - eine Debatte um die Zukunft des überhitzten Profigeschäfts an.

Der Spitzenmanager war zuletzt auch von seinem Amt im Präsidialausschuss des DFB zurückgetreten - weil ihm wegen der Corona-Problematik die Zeit fehle, die breitgefächerten DFB-Themen ausreichend bearbeiten zu können.

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