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Fußball - UEFA Super Cup : Real Madrid zu stark für Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt hat das Spiel um den europäischen Super Cup verloren. Im Duell zwischen Europa-Leage-Gewinner und Champions-League-Sieger unterlagen die Hessen Real Madrid 0:2.

Eintracht Frankfurt hat gut mitgehalten, musste sich aber der Abgeklärtheit des Champions-League-Siegers beugen: Mit einem 2:0 holt sich Real Madrid den europäischen Super Cup.

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Real Madrid hat sich für Eintracht Frankfurt als eine Nummer zu groß erwiesen: Im Spiel um den europäischen Super Cup hielt Europa-League-Sieger Frankfurt zwar tapfer mit, musste sich am Ende aber doch mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Champions-League-Gewinner aus Spanien erwiesen sich als deutlich effizienter.

Alaba und Benzema treffen

Frankfurt kam zu einigen Torchancen, die Treffer in Helsinki erzielte aber nur Madrid: David Alaba besorgte nach einem Eckball das 1:0 (37.), Karim Benzema legte nach dem Seitenwechsel den zweiten Treffer nach (65.).

Mit dem fünften Erfolg im Supercup stiegen die Madrilenen um den ewigen Toni Kroos und Antonio Rüdiger, der spät eingewechselt wurde, zum Rekordchampion auf. Frankfurt verpasste 84 Tage nach der magischen Nacht von Sevilla durch die erste internationale Niederlage seit 13 Spielen den dritten deutschen Erfolg, einzig Bayern München holte zweimal den Supercup in die Bundesliga (2013, 2020).

Eintracht Frankfurt muss seinen Außenbahnspieler Filip Kostic ziehen lassen. ZDF-Reporterin Claudia Neumann vor dem Super Cup gegen Real Madrid.

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Trotz des Schocks mit dem Abgang von Filip Kostic zu Juventus Turin machten rund 10.000 Eintracht-Anhänger die finnische Hauptstadt schon am Nachmittag zur Partyzone. Fast schon traditionell wagten sich einige auf eine Bootstour, andere sorgten gemeinsam mit Präsident Peter Fischer auf dem Fanfest im Kaisaniemi Park für Gänsehautatmosphäre. Auch im Olympiastadion hatte die SGE stimmungsmäßig klar die Oberhand.

Frankfurt zweikampftstark, Real effizient

"Wir wollen dieses Spiel gewinnen und nicht nur einen Sparringspartner abgeben", betonte Frankfurts Trainer Oliver Glasner vor dem Duell. Dafür schickte er vor 35.000 Zuschauern in Christopher Lenz eine deutlich defensivere Lösung als Kostic auf den Rasen, dazu musste Rio-Held Mario Götze für Daichi Kamada weichen. Anders als beim 1:6-Debakel gegen die Bayern zum Bundesligastart bekamen die Hessen gleich Zugriff in den Zweikämpfen.

Wir haben die entscheidenden Sachen nicht genutzt.
Eintracht-Kapitän Sebastian Rode

Bis zur Mittellinie durfte Real um Passmaschine Kroos und Abwehrchef Alaba ungestört kombinieren, dann sollte das Pressing zuschnappen - das gelang zunächst gut. Und vereinzelt gab es nach Ballgewinn sogar offensive Nadelstiche, Kamada (14.) scheiterte nach Traumpass von Rafael Borre frei vor Thibaut Courtois. Quasi im Gegenzug musste Tuta (16.) gegen Vinicius Junior für den geschlagenen Kevin Trapp auf der Linie retten.

Alaba bringt Madrid in Führung

Ansonsten fiel den Königlichen gegen die tief stehende Glasner-Elf wenig ein, deshalb versuchten sie, vermehrt den Gegner zu locken. Beinahe wäre diese Passivität bestraft worden, doch Courtois parierte den Flachschuss von Ansgar Knauff (24.) aus spitzem Winkel. Aus dem Nichts schlug Real dann allerdings eiskalt zu, Alaba verwertete im Anschluss an eine Ecke nach Kopfball-Rückgabe von Casemiro. Benzema (41.) hätte freistehend gar noch erhöhen können.

Der Bundesligist blieb zunächst auch nach der Pause seiner Taktik treu, doch Real fand nun bessere Lösungen. Trapp musste gegen Vinicius (55.) per Fußabwehr seine Klasse zeigen. Glasner brachte Götze und Randal Kolo Muani - doch es änderte zunächst wenig. Das Umschalten der SGE wirkte nun nur noch im Ansatz vielversprechend, es haperte zumeist am letzten Pass.

Vorstandssprecher Axel Hellmann von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt über die eigene Fankultur und über Fankultur im Allgemeinen im Interview mit Claudia Neumann.

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Stattdessen kombinierte Madrid immer gefälliger in den größer werdenden Räumen, Casemiro (61.) traf aus 16 Metern die Latte. Dann patzte der bis dahin starke Trapp bei einem zentralen Abschluss von Benzema, der mit seinem 324. Tor für Real zum zweitbesten Schützen in der Geschichte der Königlichen aufstieg - nur Cristiano Ronaldo hat noch mehr Treffer erzielt.

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