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Sieg im Playoff-Halbfinale : Der WM-Traum der Ukraine lebt weiter

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Sieg im Playoff-Halbfinale in Schottland: Der WM-Traum für die ukrainische Fußball-Nationalmannschaft lebt weiter. Im Finale um das WM-Ticket wartet nun Wales.

Roman Jaremtschuk aus der Ukraine bejubelt den zweiten Treffer seiner Mannschaft.
Roman Jaremtschuk aus der Ukraine bejubelt den zweiten Treffer seiner Mannschaft.
Quelle: dpa

Die Mannschaft von Trainer Oleksandr Petrakow gewann am Mittwoch das Playoff-Halbfinale in der WM-Qualifikation in Schottland mit 3:1. Mit dem Sieg im Halbfinale spielt die Ukraine damit am Sonntag (18 Uhr) im Playoff-Finale gegen Wales um das letzte verbliebene europäische WM-Ticket.

Es war das erste Pflichtspiel für das ukrainische Nationalteam seit der russischen Invasion in die Ukraine. Bedingt durch den Krieg konnten einige der Spieler monatelang keine Partie absolvieren.

Zudem fiel angesichts der Geschehnisse in ihrer Heimat die Fokussierung auf den Sport schwer. "Es ist so schwer, im Moment an Fußball zu denken", meinte etwa England-Legionär Andrij Jarmolenko vor dem Spiel. Dennoch wollten die Spieler ihren Landsleuten "vielleicht für ein paar Sekunden ein Lächeln" schenken, wie Oleksandr Sintschenko erklärte.

Für die ukrainische Nationalelf steht das erste Pflichtspiel seit Kriegsausbruch an. Für Nationalspieler Sintschenko ein sehr emotionaler Moment.

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1 min
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Die Ukraine kam in Glasgow früh durch Viktor Tsygankov zu einer Großchance (9.). In der 17. Minute schrammten die Gäste durch Jarmolenko, der ebenfalls an Keeper Craig Gordon scheiterte, erneut nur knapp an einem Treffer vorbei. Die Braveharts blieben in der Offensive harmlos. Dementsprechend war die Führung der Ukraine durch Jarmolenko verdient (33.). Auch in der Folge war Schottland bis zur Halbzeitpause nicht in der Lage, einen Torschuss zu produzieren.

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Schottland macht es spannend

Kurz nach Wiederanpfiff legte die Ukraine den zweiten Treffer durch Roman Jaremtschuk nach (49.) Es schien wie die Vorentscheidung, doch in der letzten halben Stunde bliesen die Hausherren zur Aufholjagd.

Nach einer ersten vergebenen Großchance von John McGinn (67.) machte es Callum McGregor in der 79. Minute besser und verkürzte. Lautstark von den Fans in Glasgow unterstützt, warf Schottland noch einmal alles nach vorne. Mit dem Treffer in der Nachspielzeit lies Artem Dovbyk (90+5) die Ukraine jubeln.

Seit Kriegsbeginn in der Ukraine ruht dort der Spielbetrieb. Doch der Fußball ist weiter wichtig für die kriegsgebeutelten Menschen und die Sportler helfen, wo sie können.

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