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Fußball - Zweite Liga - FC St. Pauli gewinnt Hamburger Derby

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Derbypleite und neuerlicher Rückschlag für den Hamburger SV: Beim Stadtrivalen FC St. Pauli unterliegt der HSV mit 0:1 und rutscht in der Tabelle auf Rang vier.

Bakery Jatta vom HSV im Laufduell mit Philipp Ziereis
Verbissener Derby-Fight mit einem knappen Sieger: Bakery Jatta (l.) vom HSV im Laufduell mit Philipp Ziereis
Quelle: dpa

Derbyheld Daniel-Kofi Kyereh hat den Hamburger SV fulminant in die Krise gestürzt. Mit seinem krachenden Schuss ins Glück in der 88. Minute besiegelte Kyereh den 1:0 (0:0)-Prestigesieg des FC St. Pauli im 105. Hamburger Stadtduell und zugleich eine schmachvolle Niederlage des strauchelnden Aufstiegsfavoriten in der 2. Liga.

HSV seit vier Spielen ohne Sieg

Der HSV rutschte auf Tabellenplatz vier ab und ist seit vier Spielen ohne Sieg. Die Kiezkicker sind dagegen das Team der Stunde und haben sieben der vergangenen acht Partien gewonnen.

Wir wussten, eine Chance kriegen wir noch.
Daniel-Kofi Kyereh

"Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, ich kann es selbst noch nicht fassen", sagte Kyereh bei "Sky". St. Pauli hat in der Rückrunde bislang neun Punkte mehr geholt als der ungeliebte Nachbar. HSV-Profi Tim Leibold sah wegen einer Tätlichkeit aus Frust auch noch die Rote Karte (90.+5).

Mitreißendes Derby - vor allem in Hälfte eins

Tempo, Zweikämpfe, Chancen auf beiden Seiten: Das erste Hamburger Derby ohne Fans besaß alle Zutaten eines mitreißenden Lokalduells. Dem HSV gehörte die Anfangsphase, doch dann kam St. Pauli mit mächtig Wucht auf und war in der ersten Halbzeit der Führung näher.

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Die strittigste Szene ereignete sich in der 53. Spielminute, als Schiedsrichter Deniz Aytekin einen Elfmeter für St. Pauli nach Ansicht der Videobilder zurücknahm. HSV-Schlussmann Sven Ulreich hatte eine Flanke abprallen lassen, was Gideon Jung zu einem gefährlichen Einsteigen gegen Sebastian Olsson verleitete.

Teroddes Tor zählt nicht, dann jubelt Kyereh

Neun Minuten später jubelte Simon Terodde, wurde aber ebenfalls zurückgepfiffen. Eine korrekte Entscheidung, denn der Angreifer der "Rothosen" hatte vor seinem Linksschuss den Ball mit der Hand gespielt. Am Ende war es Kyereh, der Ulreich mit einem unwiderstehlichen Abschluss aus zwölf Metern keine Chance ließ.

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