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Vierschanzentournee - Geiger aus der Quarantäne in die Tournee

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Kaltstart nach Corona-Quarantäne: Skiflug-Weltmeister Karl Geiger kann am Auftakt der Vierschanzentournee teilnehmen.

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger hat nach seiner Coronainfektion für die Vierschanzentournee die Starterlaubnis erhalten. Mit einem "guten Gefühl" ist er in Oberstdorf eingetroffen.

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Der 27-Jährige durfte nach behördlicher Genehmigung am Sonntag die seit dem 16. Dezember andauernde Corona-Quarantäne verlassen - und erklärte: "Ich habe zum Glück keinerlei Symptome entwickelt. Mir ging es sehr gut, von Anfang bis zum Ende der Quarantäne." Er freue sich, nun wieder frische Luft schnappen zu können.

Geigers PCR-Test negativ

Die letzte kleine Hürde nahm Geiger am Sonntagabend. Da lag das - negative - Ergebnis des abschließenden PCR-Tests vor, den alle Springer vor dem Start bei der ersten Qualifikation des Schanzenklassikers am Montag (16.30 Uhr/ZDF) ablegen mussten.

Dies war nach zuvor zwei Negativtests für Geiger aber eher Formsache gewesen. Für den Mitfavoriten war bei der Nominierung des deutschen Tournee-Kaders noch ein Startplatz freigehalten worden.

Ich weiß schon, dass ich mit guten Sprüngen auch ein Wörtchen mitreden kann. Ich werde auf Angriff gehen. Ich habe nichts zu verlieren.
Karl Geiger

Geiger fehlen Trainingseinheiten

Geiger war nach der Rückkehr von der Flug-WM in Planica positiv getestet worden und in häusliche Isolation gegangen. "Ich war schockiert und geknickt", schilderte Geiger.

ZDF-Wintersport Highlights am 28. Dezember 2020
ZDF-Wintersport Highlights am 28. Dezember 2020
Quelle: ZDF

Die weiteren DSV-Athleten und -Trainer wurden seither alle negativ getestet. Geigers Infektion war in diesem Winter der erste Corona-Fall bei den deutschen Skispringern, die ein striktes Schutzkonzept verfolgen, bei Siegerehrungen stets Masken tragen und sogar Teammeetings neuerdings via Zoom abhalten.

Kein Training auf der Schanze

Durch die Quarantäne konnte Geiger nicht mehr auf der Schanze trainieren und verpasste die abschließenden Lehrgänge kurz vor Weihnachten in Oberstdorf.

Bundestrainer Stefan Horngacher selbst sagt über Geigers Leistungsfähigkeit nach der Quarantäne: "Er hat ein bisschen eine Sprungpause gehabt. Die Situation war ähnlich wie bei der Skiflug-WM. Dem Karl ist immer alles zuzutrauen. Aber natürlich muss man schauen, wie er jetzt wieder reinkommt." Aus der Rolle des Favoriten, die Horngacher zuvor bei Geiger gesehen hatte, sei der Allgäuer nun raus.

Auch Eisenbichler favorisiert

Die Hoffnungen im deutschen Team im Kampf um den ersten Tourneesieg seit Sven Hannawald 2001/02 ruhen neben Geiger vor allem auf Markus Eisenbichler. Zusammen mit Geiger, im Vorjahr Gesamtdritter, führt der Großschanzen-Weltmeister und zweimalige Saisonsieger das deutsche Aufgebot an.

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