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Nach Debakel gegen Norwegen - DHB-Frauen in EM-Hauptrunde

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Die DHB-Frauen haben sich bei der EM in die Hauptrunde gezittert. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen Polen machte die DHB-Auswahl den Einzug in die nächste Phase perfekt.

Die DHB-Frauen stehen in der Hauptrunde der EM in Dänemark. Im abschließenden Vorrundenspiel gegen Außenseiter Polen kamen die Handballerinnen nur zu einem Remis.

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Dafür genügte den deutschen Handballerinnen ein schmeichelhaftes 21:21 (9:8)-Remis am Montagabend in Kolding. Marlene Zapf vom TuS Metzingen war mit vier Treffern die beste Werferin der gerade im Angriff enttäuschenden deutschen Mannschaft, für die es nun am Donnerstag mit dem ersten Spiel in der Hauptrunde weitergeht. Als einer von drei Gegnern steht bislang nur Kroatien fest.

Um jedoch das angepeilte Halbfinale zu erreichen, muss sich das Team von Bundestrainer Henk Groener deutlich steigern. Vor allem in der Anfangsphase gegen die zuvor sieg- und punktlosen Polinnen war der deutschen Mannschaft die Verunsicherung deutlich anzumerken.

Auftakt in die EM geglückt: Die deutschen Handball-Frauen sind in Dänemark mit einem Sieg in das Turnier gestartet.

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Team tritt ohne Selbstbewusstsein auf

Nach dem 23:42-Debakel zuvor gegen Norwegen trat Groeners Team ängstlich und ohne Selbstbewusstsein auf. Erst kurz vor der Halbzeit ging die DHB-Auswahl erstmals in Führung. Es blieb aber auch nach der Pause in allen Mannschaftsteilen dürftig. «Abwehr ist zu wenig, wir sind zu offen, das ist zu löchrig», kritisierte Groener während einer Auszeit.

Und im Angriff mache seine Mannschaft «Alibi-Bewegungen». Gerade die Chancenverwertung war erneut nicht gut. Gerade mal 47 Prozent der Würfe landeten im gegnerischen Tor.

Dank des Auftaktsiegs gegen Rumänien wird die DHB-Auswahl dennoch mit einem 2:2-Punktekonto in die nächste Turnierphase starten. Die besten zwei Teams jeder der beiden Hauptrundengruppen ziehen dann ins Halbfinale ein. Doch davon scheint Groeners Mannschaft derzeit weit entfernt.

Automatismen fehlen nach durchwachsener Vorbereitung

Nach der wegen der Corona-Pandemie äußerst durchwachsenen EM-Vorbereitung fehlen der DHB-Auswahl weiter die Automatismen. Außerdem kassierten die deutschen Frauen wegen unglücklicher Abwehraktionen zu viele Zwei-Minuten-Strafen. Abwehr und Angriff müssen zulegen, das hatte Groener zuletzt schon betont.

Der 60-jährige Niederländer, der wegen einer vorherigen Corona-Infektion erst seit dem Wochenende bei seiner Mannschaft ist, gab an der Seitenlinie alles. Immer wieder feuerte er die DHB-Auswahl lautstark an, aber immer wieder verzweifelte er auch aufgrund der Fehler seines Teams.

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