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Handball | Olympia-Qualifikation - DHB-Team mit souveränem Sieg

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Die deutschen Handballer bleiben in der Olympia-Qualifikation auf Kurs. Gegen Slowenien gab es einen souveränen 36:27-Erfolg.

Deutschland gewinnt in der Olympia-Qualifikation souverän gegen Slowenien. Das Tokio-Ticket rückt damit in greifbare Nähe.

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Deutschlands Handballer stehen dicht davor, das Ticket für die olympischen Spiele in Tokio zu lösen. Nach dem 25:25 gegen Schweden zum Auftakt des Qualifikationsturniers in Berlin gelang gegen Slowenien ein unangefochtener 36:27-Sieg. Am Ende hieß es für die DHB-Auswahl. Mit nun 3:1 Punkten hat das deutsche Team beste Karten, im abschließenden Spiel gegen Algerien am Sonntag alles klar zu machen. Ein Unentschieden würde bereits ausreichen - wie auch den Schweden, die nach dem 36:25 gegen Algerien ebenfalls auf 3:1 Punkte kommen. Der Vizeweltmeister spielt am Sonntag zum Abschluss gegen Slowenien.

DHB-Team reicht ein Remis gegen Algerien

"Es ist eine große Erleichterung, dass wir so gut gespielt haben. Die Abwehr war sehr stark, sehr beweglich, richtig gut", sagte Bundestrainer Alfred Gislason sichtlich zufrieden im ZDF: "Andi Wolff hält sehr gut hinter dieser Abwehr, dann ist das Leben natürlich leichter. Auch vorne waren wir stark."

Bester deutscher Werfer gegen Slowenien war erneut Linksaußen Marcel Schiller mit sieben Treffern. Im Tor brillierte der am Vortag nicht berücksichtigte Wolf mit etlichen Paraden. Das deutsche Team bot vor allem in der ersten Halbzeit in Abwehr und Angriff eine herausragende Leistung - und das ausgerechnet im wohl wichtigsten Spiel der letzten Jahre. Der Druck, bei einer Niederlage praktisch aus dem Olympiarennen zu sein, schien die Mannschaft regelrecht zu beflügeln.

Deutschland gegen Slowenien in der Olympia-Qualifikation am 13. März in Berlin in voller Länge.

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Hinten glänzte die DHB-Auswahl mit einer beweglichen 6:0-Abwehr um den starken Innenblock Hendrik Pekeler und Johannes Golla. Vorne strahlte der WM-Zwölfte von sämtlichen Positionen Torgefahr aus und nutzte lange Zeit seine Chancen konsequent. "Wir müssen bessere 60 Minuten als gegen Schweden spielen", hatte Trainer Alfred Gislason vor der Partie gewarnt - und brachte frisches Personal.

Nur ein Mal im Rückstand

Im Tor durfte Wolff von Beginn an ran, auf Linksaußen startete Schiller anstelle des zuletzt formschwachen Kapitäns Uwe Gensheimer. Das deutsche Team präsentierte sich nach der wechselhaften Vorstellung am Vortag am Samstag wie ausgewechselt. Aus dem Rückraum trafen abwechselnd der wurfgewaltige Julius Kühn und Steffen Weinhold, auf den Außenbahnen glänzten Schiller und Timo Kastening. Und am Kreis wechselten sich Golla und Pekeler erfolgreich ab.

Deutschlands Handballer haben im Rennen um das Olympia-Ticket die Qualifikation weiter in der eigenen Hand. Das DHB-Team kam in Berlin gegen Schweden zu einem 25:25.

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Nur ein einziges Mal in der Anfangsphase geriet die deutsche Mannschaft in Rückstand, dann lief es wie am Schnürchen. Nach vier Treffern in Serie binnen zwei Minuten führte Deutschland erstmals mit drei Toren (8:5) und baute seinen Vorsprung in der Folge konsequent aus. Nach einer Viertelstunde erzielte Weinhold das 11:6, kurz vor der Pause erhöhte Pekeler erstmals auf zehn Tore (20:10).

Jubiläum für Heinevetter

"Das ist nah dran an der perfekten Leistung", sagte Ex-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen in der Halbzeitanalyse im ZDF. DHB-Teammanager Oliver Roggisch machte dem Innenblock in der Abwehr ein "Riesenkompliment" und lobte: "Wir machen vorne genau das, was wir uns vorgenommen haben. So einfach kann Handball sein, heute passt einfach alles."

Nach der Pause ließ die deutsche Mannschaft nichts anbrennen. Auch wenn vorne in einigen Aktionen nun die Konsequenz des ersten Abschnitts fehlte, diktierte das Gislason-Team weiter das Geschehen und ließ die von Ex-Bundesligacoach Ljubomir Vranjes trainierten Slowenen nicht noch einmal herankommen. In der Schlussviertelstunde kam Keeper Silvio Heinevetter zu seinem 200. Länderspieleinsatz, und auch Gensheimer kam aufs Parkett.

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