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Handball - WM in Spanien : Deutsche Frauen im Viertelfinale

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Die deutschen Handballerinnen haben bei der WM auch ihr zweites Hauptrundenspiel gewonnen. Mit dem 37:28 gegen Südkorea sind sie vorzeitig fürs Viertelfinale qualifiziert.

Handball, Frauen-WM, Deutschland - Südkorea: Lisa Antl,  Silje Brons Petersen, Trainer Henk Groener, Luisa Schulze und Alina Grijseels (von links) jubeln nach einem Tor.
Lisa Antl, Silje Brons Petersen, Trainer Henk Groener, Luisa Schulze und Alina Grijseels (von links) jubeln nach einem Tor.
Quelle: Marco Wolf/dpa

Ticket für die K.o.-Runde gelöst, Medaille im Visier: Deutschlands Handball-Frauen haben mit einer starken Vorstellung erstmals seit 2013 das WM-Viertelfinale erreicht und Hoffnungen auf die erste Medaille seit 14 Jahren geweckt. Die DHB-Auswahl setzte sich in Granollers gegen Südkorea klar mit 37:28 (19:16) durch und hat mit 6:0 Punkten einen der beiden ersten Plätze in der Hauptrundengruppe III sicher.

Im letzten Spiel der Hauptrunde geht es gegen den vermeintlich stärksten Kontrahenten Dänemark um den Gruppensieg (Sonntag, 20.30 Uhr).

Südkorea überrascht mit Abwehr-Trick

Die deutsche Mannschaft war von Beginn an auf Betriebstemperatur und ließ sich nur in der ersten Minute kurz düpieren, als Südkorea in der Abwehr völlig überraschend mit drei vorgezogenen Spielerinnen agierte und den schnellen Ballgewinn zur Führung nutzte.

Die DHB-Frauen reisen mit einer verjüngten Auswahl zur 25. Handball-WM in Spanien. Leistungsträgerin ist neben Emily Bölk auch Co-Kapitänin Alina Grijseels.

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Ein 5:0-Lauf der DHB-Auswahl war die passende Antwort auf den taktischen Coup des Asienmeisters. Doch in diesem Stil ging es nicht weiter. Einige technische Fehler und vergebene Chancen ermöglichten den flinken Südkoreanerinnen nach 13 Minuten den Ausgleich zum 8:8.

Wechsel im Tor der DHB-Frauen

Kurz darauf reagierte Bundestrainer Henk Groener beim Stand von 10:10 mit einem Wechsel im Tor - für Dinah Eckerle rückte Katharina Filter zwischen die Pfosten. Das zahlte sich aus, denn die Beach-Europameisterin aus Buxtehude führte sich mit einer Glanzparade gleich gut ein.

Im Angriff setzten vor allem Alina Grijseels und Emily Bölk - beide mit acht Toren bester Werferinnen im DHB-Team - aus dem Rückraum starke Akzente. Dennoch ließ sich der Rivale weiter nicht so recht abschütteln.

Das DHB-Team blieb jedoch immer konzentriert und erarbeitete sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit eine verdiente Drei-Tore-Führung zur Pause.

Südkorea scheitert an deutscher Abwehr

Mit Wiederbeginn kehrte Eckerle ins Tor zurück, die mit einigen Paraden zum erhofften Rückhalt wurde. Doch auf mehr als vier Treffer konnte der Vorsprung zunächst nicht ausgebaut werden. Das gelang erstmals in der 43. Minute, als Grijseels einen Siebenmeter zum 27:22 verwandelte.

Gegen die aggressive DHB-Abwehr fiel es den Südkoreanerinnen nun zunehmend schwer, sich erfolgreich in Szene zu setzen. Die deutsche Mannschaft nutzte dies und zog innerhalb kurzer Zeit auf neun Tore davon (32:23/48.).

Kreisläuferin Schmelzer trifft fünf Mal

Die Schlussphase war dann nur noch ein lockeres Schaulaufen, das mit dem Abpfiff in großen Jubel mündete. Beste Werferin neben Bölk und Grijseels war Kreisläuferin Meike Schmelzer mit fünf Treffern.

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