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Sieg gegen Neuseeland : Deutsche Hockey-Frauen im WM-Halbfinale

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Die deutschen Hockey-Frauen haben das WM-Halbfinale erreicht. Gegen Neuseeland reichte ein Treffer von Lena Micheel zum 1:0-Sieg.

Die deutschen Hockey-Frauen bejubeln den Treffer zum 1:0 gegen Neuseeland.
Die deutschen Hockey-Frauen bejubeln den entscheidenden Treffer gegen Neuseeland.
Quelle: dpa

Die deutschen Hockey-Damen haben erstmals seit zwölf Jahren wieder ein WM-Halbfinale erreicht. Der Weltranglisten-Sechste gewann am Dienstag im niederländischen Amstelveen sein Viertelfinale mit 1:0 (1:0) gegen Neuseeland. Den Siegtreffer besorgte Lena Micheel in der 17. Minute aus zentraler Position mit ihrem ersten Turniertor.

Für das Halbfinale geht es nach Spanien

Nun reisen die Deutschen zur WM-Endrunde ins spanische Terrassa. Dort treffen sie am Samstagabend auf den Sieger des Viertelfinals zwischen Argentinien und England.

Das war heute unser größtes Spiel auf dem Weg in den letzten sechs Monaten.
Bundestrainer Altenburg

"In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft die beste Halbzeit in diesem Jahr gespielt. Dazu kommt die insgesamt beste Defensivleistung", sagte Bundestrainer Valentin Altenburg: "Aus diesem Spiel können wir viel lernen und mit in unser Gepäck nach Spanien nehmen."

Im Halbfinale gegen Argentinien oder England

Sein Team ging von Beginn an offensiv zu Werke und hatte bereits in der neunten Minute die erste Großchance, als Micheel noch am Pfosten scheiterte. Pauline Heinz (29./38.) hätte gleich zweimal auf 2:0 erhöhen können, doch erst traf auch sie den Pfosten, dann setzte sie den Ball über das Tor. Diese Nachlässigkeiten drohten sich zu rächen, als Olivia Merry (41.) mit Neuseelands erster Strafecke den Ausgleich nur knapp verpasste.

So kam es im Schlussabschnitt zu einer aus deutscher Sicht vermeidbaren Zitterpartie, in der sich Torfrau Nathalie Kubalski bei zeitweise dreifacher Unterzahl mehrfach auszeichnete. "Es hat sich trotzdem sicher angefühlt, weil wir uns auf die Defensive verlassen konnten», sagte Altenburg. 

Schlechte Strafeckenverwertung

Wie zuvor beim 1:0 im Achtelfinale gegen Südafrika war die Strafeckenverwertung wieder das große Manko der feldüberlegenen deutschen Auswahl. 10:2 Strafecken und 15:3 Torchancen bestätigten zwar die Dominanz, aber auch die schlechte Chancenverwertung der DHB-Frauen gegen die zuvor noch unbesiegten Neuseeländerinnen, die als Sieger ihrer Vorrunde direkt in die K.o.-Runde eingezogen waren, vergeben.

"Wir arbeiten weiter daran, mehr Tore zu schießen. Wichtig ist, dass hinten die Null steht und wir vorne eins mehr machen", sagte DHB-Kapitänin Nike Lorenz nach der Partie. Und Torschützin Micheels ergänzte: "Der Knoten ist jetzt geplatzt. Ich bin einfach nur stolz und gespannt, wer da jetzt als Gegner kommt."

Ebenfalls im Halbfinale stehen die Niederlande nach einem 2:1 (1:0) gegen Belgien. Den Gegner der Niederländerinnen ermitteln am Mittwoch Australien und Spanien.

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