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Kritik an Fußball-WM in Katar - Amnesty gegen Boykott - Kroos will WM-Effekt

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Die Fußball-WM in Katar ist wegen der Menschenrechtslage schwer umstritten. Amnesty International will die weltweite Aufmerksamkeit nutzen. Auch Toni Kroos hofft auf den WM-Effekt.

Baustelle des Doha Port Stadions für die Fußball-WM 2022 in Katar, aufgenommen am 12.11.2018
Baustelle des Doha Port Stadions für die Fußball-WM 2022 in Katar (Archivfoto).
Quelle: dpa

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International spricht sich gegen einen Boykott der Fußball-WM 2022 in Katar aus. Die Organisation verweist weiter auf die großen Missstände in dem Emirat und will die internationale Aufmerksamkeit bei der WM nutzen.

Es kommt nun darauf an, dass die Reformen auch über die Weltmeisterschaft hinaus langfristig zu Verbesserungen führen,
Lisa Salza, Amnesty-Expertin (Quelle: Funke Mediengruppe)

Der WM-Gastgeber steht seit Jahren wegen der Arbeitsbedingungen für ausländische Arbeiter in der Kritik.

Nach wie vor sei die Rechtslage prekär, sagte Salza. "Ein großes Problem ist, dass ausbeuterische Arbeitgeber von der Regierung nicht sanktioniert werden." Die Regierung Katars hatte die Kritik immer wieder zurückgewiesen und auf Reformen und Veränderungen verwiesen.

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Kroos will WM "größtmögliche Bühne geben"

Ex-Nationalspieler Toni Kroos hofft darauf, dass die internationale Aufmerksamkeit nach dem Turnier (21. November bis 18. Dezember 2022) nicht nachlasse. "Fakt ist: Das Turnier wird stattfinden. Die Frage ist, wie man damit umgehen will", sagte Kroos dem Portal "t-online.de".

Ich finde, man sollte versuchen, dem Turnier die größtmögliche Bühne zu geben, um auf die Missstände im Land hinzuweisen.
Toni Kroos

Kroos betonte weiter, es dürfe nicht passieren, "dass vor dem Turnier und bis zum Tag des WM-Finals über die Probleme in Katar gesprochen wird und danach wieder Ruhe herrscht."

Das mediale Interesse an Katar darf nicht wegfallen, wenn die Fußballer wieder abziehen. Das ist wichtig.
Toni Kroos
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