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Citizens wohl vor Einkaufstour - Klopp kritisiert CAS-Urteil zu Man City

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"Kein guter Tag für den Fußball", sagt Trainer Klopp zum Freispruch für Manchester City. Guardiola wettert zurück - und blickt für den nächsten Toptransfer offenbar zum FC Bayern.

Trainer Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool hat den Europapokal-Freispruch durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) für Ligakonkurrent Manchester City kritisiert.

Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes. Aber ich denke nicht, dass es gestern ein guter Tag für den Fußball war.
Jürgen Klopp

Wie Klopp am Dienstag weiter ausführte: "Ich denke, dass das Financial Fair Play eine gute Idee ist. Es ist dafür da, die Teams und den Wettbewerb zu schützen." Der 53-Jährige erklärte, dass er keine Details des CAS-Urteils kenne und es deswegen nicht weiter kommentieren könne.

Der CAS hatte die durch die UEFA ausgesprochene zweijährige Europapokal-Sperre für Man City aufgehoben. Die Beweise seien unzureichend oder die Taten verjährt. Die UEFA hatte City vorgeworfen, die Regeln des Financial Fair Plays gebrochen zu haben. Der Klub wies die Vorwürfe zurück.

Klopp erklärte, dass sich alle Teams an die UEFA-Finanzregeln zu halten hätten. "Ich hoffe, dass das Financial Fair Play bleibt. Es gibt zumindest Grenzen vor, das ist gut für den Fußball." Gäbe es keine Regularien, "würde es automatisch dazu führen, dass es eine weltweite Super League geben würde. "

Guardiola wettert gegen Klopp und Co.

Sein Trainerkollege und City-Trainer Pep Guardiola reagierte ungehalten auf die Kritik von Klopp und Co: "Es war ein großartiger Tag für den Fußball und kein schlechter Tag, weil es zeigt, dass wir nach den gleichen Regeln wie alle Eliteklubs spielen", polterete der spanische Coach:

Man sollte sich bei uns entschuldigen.
City-Trainer Pep Guardiola
Kommentar: Thomas Wark zu Manchester City

Keine Sperre gegen ManCity - CAS-Urteil ein Fest für reiche Investoren 

Der Internationale Sportgerichtshof hat die Europapokal-Sperre gegen Manchester City aufgehoben. Zurück bleiben ausschließlich Verlierer - außer den "Citizens" und deren Eigner.

von Thomas Wark

City bald wieder auf Einkaufstour?

Gestärkt vom umstrittenen Europapokal-Freispruch darf sich Guardiola voraussichtlich schon wieder auf die nächste Millionen-Einkaufstour freuen. Nach dem Urteil geriet in der englischen Presse bereits der bevorstehende mögliche Transferangriff in den Fokus. So dürfe Guardiola mehr als 160 Millionen Euro ausgeben, berichtete der "Guardian" - und Bayern-Star David Alaba soll dabei für Pep Guardiola das "prime target" sein - das erste Ziel.

Pikant: Schon beim Transfer von Leroy Sane von City an die Isar soll Alabas Management einen Tausch der beiden Stars ins Gespräch gebracht haben.

Der lange angebahnte Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München ist perfekt. Der 24 Jahre alte Nationalspieler unterschrieb einen Fünfjahresvertrag.

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Alaba soll es aber eher zu einem der spanischen Spitzenklubs Real Madrid oder FC Barcelona ziehen - sofern die Bayern ihm sein Gehalt nicht deutlich erhöhen und er dort doch über 2021 hinaus bleibt. Bayern-Trainer Hansi Flick hatte zuletzt betont, er werde sich "mit allem, was ich habe" für einen Verbleib von Alaba einsetzen, seinen Abwehrchef nannte er "Herzstück".

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