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Eine Einigkeit, die es nicht gibt

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Analyse zum DFB-Bundestag - Eine Einigkeit, die es nicht gibt

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Wenn beim DFB-Bundestag fast 95 Prozent der Delegierten für eine Fortsetzung der 3. Liga am 30. Mai votieren, so suggeriert das Einigkeit. Der Eindruck täuscht.

Kommentar: Bela Rethy zu 3. Bundesliga
Bela Rethy
Quelle: ZDF/dpa

DFB-Vizepräsident Rainer Koch hat schon vor der Abstimmung angedeutet, dass einige Vereine gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs klagen werden. Wobei andere wiederum gegen den Abbruch der Saison Rechtsmittel eingelegt hätten.

Wo liegt der Unterschied zwischen der relativ gut funktionierenden Situation in der 1. und 2. Bundesliga und der 3. Liga?

DFB-Präsident Fritz Keller über die Abbruch-Befürworter: "Man hat gesehen, dass die Moral auch etwas mit dem Tabellenplatz zu tun gehabt hat."

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Das Geld macht den Unterschied

Sicher, einige der Abbruchbefürworter der 3.Liga koppeln ihre vermeintlich medizinisch indizierten Sorgen an ihren Tabellenplatz. Dies ist aber nur ein Aspekt.

Die einhellige Zustimmung in den beiden oberen Klassen ist schnell erklärt: mit Kohle. Seitens der DFL hieß es: Wenn Ihr nicht weiterspielt, gibt es keinen Cent von den TV-Rechteinhabern. Dieser Argumentation kann sich ein Wirtschaftsbetrieb kaum entziehen.

3. Liga auf Zuschauer angewiesen

Für die 3. Liga heißt es: Wenn sie ohne Zuschauer weiterspielen, gibt es noch weniger Geld als bisher. Mancher Verein wird die Kosten für Hygiene-Maßnahmen, Reisen, Logistik und Weiteres ohne Publikum nicht aufbringen können.

Man könnte meinen, die DFL habe ihre Vereine besser im Griff als der DFB mit seiner höchsten Spielklasse. Doch der einzige Grund dafür ist das finanzielle Argument. Und dieses kann der DFB nicht bieten.

Vom 30. Mai an rollt also wieder der Ball. Es sei denn, die Juristen haben doch noch das letzte Wort.

Am 30. Mai soll die 3. Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen, doch die Spielklasse ist heillos zerstritten. Es geht um Eigeninteressen, Chancengleichheit und um Geld.

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