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Cheptegei läuft Weltrekord über 5.000 Meter

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Leichtathletik | Diamond League - Cheptegei läuft Weltrekord über 5.000 Meter

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Neustart mit Paukenschlag: Beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Monaco verbessert Joshua Cheptegei den 16 Jahre alten Weltrekord über 5.000 Meter.

Joshua Cheptegei
Joshua Cheptegei sorgt beim Diamon-League-Meeting in Monaco für den Glanzpunkt.
Quelle: Reuters

Joshua Cheptegei aus Uganda hat den 16 Jahre alten Weltrekord über 5.000 m gebrochen. Der 23-Jährige unterbot beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Monaco in 12:35,36 Minuten die Bestmarke des Äthiopiers Kenenisa Bekele (12:37,35) deutlich.

Cheptegei, der Weltmeister über 10.000 Meter von 2019, hatte den Weltrekord im Vorfeld des Meetings angekündigt. Bekele hatte die alte Bestmarke 2004 in Hengelo in den Niederlanden aufgestellt.

Almas über 200 Meter mit starker Premiere

Eine starke Premiere in der Diamond League legte der deutsche 100-Meter-Meister Deniz Almas über 200 Meter hin. Der 23-Jährige sprintete mit der persönlichen Bestzeit von 20,64 Sekunden auf den dritten Platz hinter Weltmeister Noah Lyles aus den USA (19,76) und dessen jüngerem Bruder Josephus (20,30).

5.000 Zuschauer durften ins Stade Louis II, wo sich die Leichtathleten mit dem ersten großen Sportfest in Corona-Zeiten zurückmeldeten. Die Fans sahen dabei gleich mehrere Topleistungen.

1.500 Meter: Ingebrigtsen verbessert Europarekord

So sorgte Jakob Ingebrigtsen in 3:28,68 Minuten für einen Europarekord über 1500 Meter. Der erst 19 Jahre alte Norweger knackte die alte Marke des Briten Mo Farah aus dem Jahr 2013 (3:28,81).

Stark präsentierte sich auch Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden) mit übersprungenen 6,00 m. Pech hatte Weltmeister Sam Kendricks: Weil seine Stäbe nicht rechtzeitig angekommen waren, konnte der US-Amerikaner nicht antreten.

800-Meter-Läufer Reuther mit persönlicher Bestzeit

Marc Reuther lief eine persönliche Bestzeit über 800 Meter in 1:44,93 Minuten und belegte in einem Weltklassefeld Rang sechs. Über 5.000 Meter setzte sich Weltmeisterin Hellen Obiri (Kenia) in 14:22,12 Minuten durch. Die WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen hatte wegen einer Überlastungsreaktion im Beckenbericht abgesagt.

Gleich zwei Deutsche standen über 100 Meter der Frauen im Startblock: Gina Lückenkemper belegte in 11,31 Sekunden Rang drei hinter der Schweizerin Ajla del Ponte (11,16) und Aleia Hobbs aus den USA (11,28). Die deutsche Vizemeisterin Rebekka Haase kam nach 11,47 Sekunden nur auf Platz sieben.

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