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Fußball - Paris St. Germain - Lionel Messi - Heilsbringer am Eiffelturm

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Lionel Messi heuert bei Paris St. Germain an. Sein Lebensklub FC Barcelona konnte ihn sich nicht mehr leisten. Die Franzosen können es - dank Katar.

Lionel Messi ist angekommen - in Paris und in den Herzen der Fans. Jetzt will er mit Paris Saint-Germain noch einmal die Champions League gewinnen.

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Seit Tagen versammelten sich Fans an den Flughäfen von Paris, um den Moment nicht zu verpassen, wenn Lionel Messi französischen Boden betritt.

Der Hype ist enorm

Am Dienstag war es soweit. Messi war in Paris gelandet, nachdem sein Vater und Berater Jorge schon am Mittag den Wechsel zu Paris St. Germain bestätigt hatte.

Der Hype um Messi in Paris ist grenzenlos, bei der Präsentation des Neuzugangs am Mittwoch war PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi sichtlich stolz. Messi unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre mit einer Option für eine weitere Saison. "Ich hoffe, das wird ein großes Jahr", betonte der sechsmalige Weltfußballer, der auch gleich den Gewinn der Champions League als Ziel für den Finalisten von 2020 ausgab.

Auch mit 34 Jahren gilt Messi noch als Heilsbringer des Fußballs. Eigentlich sollte und wollte er das weiterhin für den FC Barcelona sein. Er habe dafür "alles getan, was möglich war", sagte er bei seinem tränenreichen Abschied am Sonntag, als er zunächst einmal minutenlang kein Wort herausbrachte.

Lionel Messi ist der neue Superstar von Paris Saint-Germain. Der französische Hauptstadtklub bestätigte die Einigung mit dem sechsmaligen Weltfußballer.

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Spaniens Gehaltsobergrenze

Eigentlich sah es auch monatelang nach einem neuen Vertrag beim Klub seines Lebens aus. Der alte mit 72,15 Millionen Euro brutto Grundgehalt, war zum 30. Juni ausgelaufen - hinzu kamen immense Prämien und Bonuszahlungen.

Dass Messi nicht wieder so viel Geld verdienen könnte, war von Beginn an Grundlage der Verhandlungen um ein neues Arbeitspapier.

Es war bekannt, dass Barcelona wegen eines fatalen Mix‘ aus überteuertem Kader und pandemiebedingten Einnahmeeinbrüchen vor Problemen mit dem Gehaltsoberdeckel der spanischen Liga stand. Dieser wird für jeden Klub jede Saison individuell festgelegt.

Messis Rabattangebot reicht nicht

Messi war nach eigenen Angaben bereit, sein Grundgehalt um die Hälfte kürzen zu lassen. Aber das reichte offenbar nicht. Denn der Klub hatte schon am Donnerstag öffentlich erklärt, dass er den Spieler nicht mehr finanzieren könne.

Auf 487 Millionen Euro bezifferte Präsident Joan Laporta jüngst das Defizit Barças allein in der vergangenen Saison. Bei rund 1,2 Milliarden Euro lag der Schuldenstand nach Angaben aus dem Frühjahr. Er dürfte mittlerweile noch höher liegen.

Es bleiben Ungereimtheiten

Dennoch hatte Laporta immer Optimismus bezüglich einer Einigung mit Messi verbreitet. Die Verträge lagen unterschriftsreif vor. Warum der Klub so lange verhandelte, um dann in letzter Minute einen Rückzieher zu machen, gehört zu den Ungereimtheiten der Angelegenheit.

Laporta muss hoffen, dass sich der Schmerz über den Verlust des Ausnahmefußballers bald legt und die Fans seine vernünftigere Sichtweise übernehmen. Denn, so Laporta, Messis Ende im Klub sei nur um ein paar Jahre vorverlegt worden.

Wie aber kann sich Paris St. Germain den sechsfachen Weltfußballer leisten? Medienberichten zufolge soll der Argentinier ein Gehalt von rund 70 Millionen Euro brutto bekommen.

Lionel Messi ist in Paris eingetroffen und soll noch am Abend den Medizincheck machen. Offizielle Vorstellung ist am Mittwoch im Prinzenparkstadion.

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Auch PSG macht immense Verluste

An sich ist PSG dazu nicht imstande. Wie alle anderen Klubs hatte PSG mit den Corona-Folgen zu kämpfen, die Verluste allein der vergangenen Saison sollen zwischen 250 und 300 Millionen Euro liegen. Aber der Verein gehört der Staatsholding von Katar.

Und so wurde diesen Sommer schon vor Messi kräftig geshoppt. Zu den vorhandenen Topverdienern wie Neymar und Kylian Mbappé wurden etwa Real Madrids Sergio Ramos und Italiens Torwartstar Gianluigi Donnarumma verpflichtet. Sie kommen - ebenso wie Georginio Wijnaldum aus Liverpool - ablösefrei; ihre Gehälter und Handgelder sind dadurch tendenziell noch höher.

Ziel: Endlich die Champions League

Direkt 60 Millionen Euro Transfergebühr wurden an Inter Mailand für Außenverteidiger Achraf Hakimi überwiesen. Einnahmen? Bisher nur sieben Millionen für Ersatzmann Mitchell Bakker, der zu Bayer Leverkusen wechselt.

Jetzt also auch noch Messi, mit dem der Scheichklub nun endlich zum ersten Mal die Champions League gewinnen will.

Was ist mit dem Financial Fairplay?

Die französische Liga kennt keine Gehaltsobergrenzen wie die spanische. Allerdings gibt es das Financial Fairplay der UEFA. Und dies hat sich bisher im Fall Paris immer als zahnloser Tiger erwiesen.

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