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Formel 1 in Saudi-Arabien : Perez gewinnt Quali - Schumacher verunglückt

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Mick Schumacher kann nach seinem heftigen Crash im Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien am Sonntag nicht starten. Die Pole sichert sich Sergio Perez im Red Bull.

Formel 1 STC Grand Prix von Saudi-Arabien 2022, 2. Lauf der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2022 Mick Schumacher Unfall
Der schwer beschädigte Haas-Rennwagen von Mick Schumacher nach dem Unfall in Dschidda.
Quelle: IMAGO

Ein schwerer Unfall von Mick Schumacher hat in der Formel-1 das Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien überschattet.

Der 23-Jährige krachte im Haas auf dem ultraschnellen Stadtkurs von Dschidda mit weit mehr als 200 km/h seitlich in die Streckenbegrenzung, sein Team gab schon kurze Zeit später aber vorsichtige Entwarnung.

Grand Prix am Sonntag ohne Schumacher

Es gehe dem 23-Jährigen körperlich gut, er habe bereits mit seiner Mutter Corinna gesprochen, teilte ein Sprecher des Haas-Teams mit. Schumacher war zuvor im Streckenhospital untersucht worden. Im Anschluss wurde er für weitere Tests ins King Fahad Armed Forces Hospital in Dschidda geflogen.

Dies passiere, "um sicherzustellen, dass es nicht irgendeine Verletzung im Körper gibt", sagte Haas-Teamchef Günter Steiner dem Sender Sky. Später gab das Team bekannt, dass Schumacher beim zweiten Saisonrennen am Sonntag nicht an den Start gehen wird. Es wäre wohl auch schwierig geworden, den Rennwagen rechtzeitig zu reparieren.

Spät am Abend durfte Schumacher dann ins Hotel zurückkehren. "Ich wollte nur sagen, dass es mir gut geht", schrieb der 23-Jährige in den sozialen Netzwerken.

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Qualifikation nach Unfall unterbrochen

Das Auto des Sohnes von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde bei dem Unfall quer über die Strecke geschleudert und kam dann schwer beschädigt zum Stillstand.

Die Qualifikation wurde sofort unterbrochen. Nach Angaben seines Teams war Mick Schumacher kurz nach dem Crash bei Bewusstsein und konnte das Auto verlassen.

Perez auf der Pole, Verstappen Vierter

Nach Wiederaufnahme der Qualifikation holte sich Sergio Perez im Red Bull überraschend den ersten Startplatz. Der Mexikaner verwies mit 25 Tausendstelsekunden Vorsprung Charles Leclerc auf den zweiten Platz.

Hinter dem Sieger des Formel-1-Auftaktrennens vor einer Woche in Bahrain landete dessen Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz am Samstag in der Qualifikation auf dem ultraschnellen Kurs von Dschidda auf Platz drei. Weltmeister Max Verstappen kam auf den vierten Rang im zweiten Red Bull.

Hamilton in Runde eins ausgeschieden

Ein sportliches Debakel erlebte derweil Lewis Hamilton. Der Mercedes-Star scheiterte schon im Q1 und landete nur auf dem 16. Rang.

Damit schied Hamilton erstmals seit dem Grand Prix in Brasilien im Jahr 2017 schon im ersten Abschnitt des Qualifyings aus.

Raketeneinschlag am Freitag unweit der Strecke

Die Fortsetzung des Großen Preises in Dschidda war nach dem Raketeneinschlag vom Vortag erst am frühen Samstagmorgen und nach langen Diskussionen sowie umfassenden Sicherheitsgarantien der saudischen Regierung gesichert worden.

25.03.2022, Saudi-Arabien, Dschidda: Eine Rauchwolke steigt von einem brennenden Öllager auf. Eine Explosion und eine riesige Rauchwolke in der Nähe der Rennstrecke von Dschidda haben im Formel-1-Fahrerlager in Saudi-Arabien neue Sorgen ausgelöst. Jemenitische Huthi-Rebellen nahmen nach eigenen Angaben bei einer weiteren Raketen-Attacke erneut eine Anlage des Ölkonzerns Aramco ins Visier.
Feuerball nach dem Raketeneinschlag in der Nähe der Grand-Prix-Strecke in Dschidda.
Quelle: dpa

Huthi-Rebellen hatten am Freitag mehrere Ziele in Saudi-Arabien angegriffen und dabei eine nur wenige Kilometer von der Rennstrecke entfernte Ölanlage des Formel-1-Hauptsponsors Aramco getroffen. Hintergrund ist der Krieg im Jemen, in dem Saudi-Arabien gegen die Huthis kämpft und der eine der schlimmsten aktuellen humanitären Katastrophen ausgelöst hat.

Die Formel 1 und ihre problematischen Partner

Für die Formel 1 stellt sich durch die Geschehnisse einmal mehr die Frage nach der Auswahl ihrer Partner. Erst vor wenigen Wochen hatte die Rennserie ihre Verträge für Rennen in Russland wegen des Krieges in der Ukraine gekündigt.

Andere Grand-Prix-Gastgeber wie Bahrain, Aserbaidschan, China oder Katar stehen wegen ihrer Verstöße gegen Menschenrechte ebenfalls seit Jahren in der Kritik.

Ferrari-Pilot Leclerc beim GP von Australien

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