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Formel 1 | Sicherheit - Der "Halo" als Lebensretter

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Haas-Pilot Romain Grosjean sprach nach seinem Feuer-Unfall beim Rennen in Bahrain vom "Halo" als seinem Lebensretter. Was ist das aber genau?

Der "Halo" ist ein Cockpitschutz, der seit 2018 in der Formel 1 Pflicht ist. Es handelt sich dabei um einen Titanbügel von etwa sieben Kilogramm Gewicht, der ringförmig über den Kopf des Fahrers im Cockpit gespannt und in der Mitte mit einer Strebe befestigt ist.

Kritik bei der Einführung

Der "Heiligenschein", wie er aus dem Englischen übersetzt heißt, soll die Fahrer vor herumfliegenden größeren Teilen schützen. Seine Einführung war vom Weltverband FIA gegen Kritik beschlossen worden. Grosjean selbst gehörte nicht zu den Befürwortern.

Schwere Unfälle auch mit Todesopfern begleiten seit jeher die Formel 1. Der Horror-Crash von Romain Grosjean in Bahrain zeigt aber, dass die modernen Sicherheitsmaßnahmen greifen.

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Die Fahrer mussten damals bei einem Test beweisen, dass sie trotz der Konstruktion in der Lage sind, in sieben Sekunden den Wagen zu verlassen. Grosjean entkam den Flammen am Sonntag ohne fremde Hilfe.

Reaktion auf schwere Unfälle

Laut einer FIA-Studie aus dem Jahr 2016 soll die Überlebenschance durch den "Halo" in verschiedenen Unfallszenarien um 17 Prozent steigen, weil die zwei seitlichen Titanstreben, die mittig im Sichtfeld des Fahrers zusammenlaufen, größere Teile oder Reifen effektiv aufhalten.

Der "Halo" wurde als Reaktion auf schwere Unfälle eingeführt. Der Brasilianer Felipe Massa war 2009 in Ungarn durch eine Metallfeder schwer am Kopf verletzt worden. Er hatte die Saison vorzeitig beenden müssen und konnte erst 2010 wieder Rennen fahren. 2009 war zudem in der Formel 2 der 18-jährige Henry Surtees durch einen herumfliegenden Reifen in Brands Hatch tödlich getroffen worden.

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