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Olympia | Sommerspiele 2021 - Olympia-Verschiebung kostet Japan Milliarden

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Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio und die nötigen Corona-Maßnahmen werden für die japanischen Olympia-Macher richtig teuer.

Ein Monument der Olympischen Ringe wird im Hafenviertel Odaiba in Tokio beleuchtet
Beleuchtete Olympische Ringe im Hafenviertel Odaiba in Tokio. Die Verlegung der Sommerspiele wegen der Corona-Pandemie zieht Kosten in Milliardenhöhe nach sich.
Quelle: kyodo/dpa

Die Olympischen Spiele von Tokio werden um mindestens 1,9 Milliarden Euro (2,4 Milliarden US-Dollar) teurer als vorgesehen. Die Verlegung der Sommerspiele um ein Jahr kostet 1,24 Milliarden Euro (1,5 Milliarden US-Dollar), die Zusatzkosten für die geplanten Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie für die Spiele liegen bei 741.800 Euro (900.000 US Dollar). Das teilten die Organisatoren mit.

Das IOC werde alles tun, damit Olympia in Tokio stattfinden kann, sagt Präsident Thomas Bach. Trotz Corona sei er sich sicher, dass auch Zuschauer zugelassen werden können.

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Mehrkosten drücken auf die Stimmung

Die Verlegung ist deshalb so teuer, weil unter anderem Hallen und Stadien sowie Transportmöglichkeiten neu gebucht werden müssen, zudem erhöhen sich durch die Verschiebung die Personalkosten. Zu den Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie gehören Tests, Desinfektionsgeräte, zusätzliches Personal und womöglich auch der Einsatz von Impfstoffen.

Die neuen Ausgaben erhöhen das Gesamtbudget der Spiele, das im vergangenen Jahr mit 10,72 Milliarden Euro (13 Milliarden US-Dollar) angegeben worden war. Das dürfte in Japan weiter auf die Olympia-Stimmung drücken. Zuletzt hatten Umfragen ergeben, dass sich das Gros der japanischen Bevölkerung für eine erneute Verlegung oder gar Absage der Spiele ausspricht.

Großteil der Kosten tragen Japans Steuerzahler

Wie die Mehrkosten zwischen dem Organisationskomitee Tokio 2020, Tokio und der japanischen Regierung aufgeteilt werden, blieb weiter offen. Laut Berichten japanischer Medien sollen die Organisatoren der Spiele davon ausgehen, dass die Regierung den größten Teil übernehme.

Auf der Jagd nach der Norm für Tokio

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Erst im Oktober hatte Tokio 2020 ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem der Etat um 240 Millionen Euro gesenkt werden sollte. So soll es unter anderem weniger Personalkosten, weniger Ausgaben für Feierlichkeiten und weniger Dekoration der Sportstätten geben. Die Olympischen Spiele in Tokio waren im März wegen der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben worden. Sie sollen nun am 23. Juli 2021 beginnen, der Start der Paralympics ist für den 24. August geplant.

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