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Olympia-Wissen : Wie funktionieren Slopestyle, Rodeln und Co.?

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Bei Olympia sieht man immer mal wieder Sportarten, deren Regeln und Abläufe einem nicht so geläufig sind. Was ist bei Shorttrack und Co. zu beachten?

Olympia Know-how: Snowboard-Slopestyle - die Regeln kurz erklärt.

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Slopestyle: Individualität als Trumpf

Beim Slopestyle ist von den Ridern Kreativität auf ihrem Snowboard gefragt. Seit den Winterspielen 2014 im russischen Sotschi ist Snowboard-Slopestyle olympisch. Die Punktrichter bewerten Ausführung, Schwierigkeit, Höhe, Abwechslung und Innovation. Die jeweiligen Parcours bestehen aus vielen unterschiedlichen Elementen. Die Sportlerinnen und Sportler sollen beweisen, wie kreativ sie sind und wie gut sie Tricks kombinieren können. Eine Zeitbeschränkung, wie schnell der Kurs befahren werden soll, gibt es zwar nicht, dennoch ist Geschwindigkeit ein wichtiger Faktor in dieser Sportart. Drehungen sind ein zentrales Element beim Snowboard-Slopestyle: Sie sind in vier Richtungen möglich. Kurz gesagt, beim Snowboard-Slopestyle ist Individualität Trumpf.

Ein Spektakel mit Kreativität: Beim Big Air geht's um Kühnheit und Eleganz. Die Olympia-Wettbewerbe finden erstmals auf einer eigens für diese Disziplin gebauten Schanze statt.

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Ski Freestyle: Big Air erstmals olympisch

Der Ski Freestyle Big Air ist in Peking zum ersten Mal eine olympische Disziplin. In der Luft sind unterschiedliche Tricks möglich. Wichtig vor allem: Es muss sauber gelandet werden. Anders als bei Slopestyle oder auf der Halfpipe müssen beim Big Air mit nur einem Sprung Grenzen ausgetestet und damit die Jury beeindruckt werden. Insgesamt gibt es drei Durchgänge, aus den besten zwei Sprüngen wird dann die Gesamtwertung errechnet. Kriterien sind: Schwierigkeit, Ausführung, Amplitude, Kreativität und Landung. Die Tricks müssen vor allem sauber ausgeführt werden. Ein schwieriger Trick gibt nicht automatisch eine hohe Bewertung, die Ausführung zählt am Ende. Innovation ist außerdem Trumpf, am besten man zeigt Dinge, die noch nie gezeigt wurden. Big Air bleibt dadurch automatisch in der Entwicklung.

Olympia Know-how Halfpipe: Die Regeln kurz erklärt.

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Snowboard Halfpipe - seit 1998 bei Olympia

Die Halfpipe zählt zusammen mit dem Riesenslalom zu der ältesten olympischen Snowboard-Disziplin. Sie war erstmals 1998 bei den Spielen im japanischen Nagano im Programm. Die Halfpipe ist eine aus Schnee konstruierte Sportanlage, in Form einer halbierten Röhre. Sie ist sechs bis sieben Meter tief und bis zu 20 Meter breit. Insgesamt ist sie 160 Meter lang und hat ein durchschnittliches Gefälle von 18 Grad. Im Finale gibt es drei Durchläufe für die Athleten und Athletinnen, gewertet wird aber nur der beste Durchlauf. Bewertet werden von den Punktrichtern die Höhe, die Schwierigkeit der Tricks, eine progressive Trickauswahl und die Landung. Wichtiger Faktor für ein gutes Ergebnis ist die Höhe: Nur damit sind die akrobatischen Flugeinlagen möglich.

Olympia Know-how: Snowboardcross - die Regeln kurz erklärt.

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Snowboardcross – Tempo- und abwechslungsreich

Seit Turin ist Snowboardcross 2006 olympisch. Der Kurs ist etwa einen Kilometer lang. Die Wettbewerbe finden im Frauen- und Männer-Einzel statt, in Peking erstmals auch im Mixed-Team. Anders als bei den anderen Snowboard-Disziplinen spielen beim Snowboardcross Stil und Technik keine Rolle. Es geht darum, die Strecke, die mit Hindernissen gespickt ist, so schnell als möglich zu absolvieren. Bis zu vier Athletinnen und Athleten treffen gleichzeitig aufeinander. Wer die Ziellinie als erster überquert, der gewinnt. Ein Rennen ist nach weniger als einer Minute entschieden. Bei einem Lauf werden deshalb meist Geschwindigkeiten um die 90 Stundenkilometer erreicht. Damit man die vier Sportler pro Rennen gut unterscheiden kann, tragen sie unterschiedlich farbige Leibchen.

Olympia Know-how Buckelpiste. Die Regeln kurz erklärt.

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Buckelpiste (Moguls) - Schnelligkeit als Gefahr

Die Buckelpisten-Strecke ist 28 Grad steil, 250 Meter lang und mit Schneebuckeln bedeckt. Auf der Strecke gibt es zwei Sprünge, genannt Air Bumps. Anders als beim Skifahren auf ebenen Flächen besteht in der Buckelpiste bei zu schnellen Bewegungen durch die Buckel die Gefahr von Stürzen, oder, dass die Sportlerinnen und Sportler von der Strecke abkommen. Die Rennen für Männer und Frauen sind unterschiedlich. Die Wertung erfolgt über die technische Qualität der Sprünge und Kurven, es werden aber auch Zeitpunkte vergeben. Maximale Punktzahl: 100. Für Fehler oder bei Stürzen werden Punkte abgezogen. Auch auf der Buckelpiste ist es für eine gute Wertung wichtig, dass die Landung nach einem Sprung kontrolliert stattfindet.

Olympia Know-how: Die Regeln beim Eiskunstlaufen kurz erklärt.

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Eiskunstlaufen: Bei den Winterspielen Tradition

Der Eiskunstlauf ist die älteste Sportart im Programm der Olympischen Winterspiele. Medaillen gibt es in fünf Wettbewerben: Einzellauf der Männer und Frauen, Paarlaufen, Eistanz und im Team-Event. Das Team-Event gibt es in Peking erst zum dritten Mal in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Das wichtigste Element im Eiskunstlauf ist der Sprung, davon gibt es gleich sechs verschiedene. Fünf dieser sechs Sprünge werden mittlerweile sogar vierfach ausgeführt. Dazu benötigen die Eiskunstläufer erstens ganz viel Kraft und zweitens auch viel Schwung.

Drei Jahre dauerte der Bau der Olympia-Schanzen in Zhangjiakou - ein Jahr länger als geplant. Eine große Herausforderung, die Anlage liegt zwischen zwei Hügeln. Olympia Know-how Skispringen.

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Skispringen - auch der Wind zählt

Dabei geht es um Geschwindigkeit, Körperbeherrschung und Fliegen. Angestrebt wird eine höchstmögliche Geschwindigkeit. Spitzensportler schaffen es in nur fünf Sekunden auf bis zu 100 Stundenkilometer zu kommen. Sie hoffen auf Wind von vorne, der bringt ihnen Aufwind. Rückenwind drückt nach unten, also ein Nachteil. Damit die Wertung am Ende möglichst korrekt ist, wird immer der Wind gemessen und je nachdem ein Bonus oder ein Malus einberechnet.

Der Rennschlitten, die Olympiabahn, der Start, die Aerodynamik - alles, was Sie über Rodeln wissen müssen.

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Rodeln - Hohen Fliehkräften ausgesetzt

16 Kurven, knapp 1.600 Meter Streckenlänge, maximales Gefälle: 18 Prozent. Zwischen Start und Ziel liegen 120 Meter Höhenunterschied. Das sind die Daten der Olympiabahn der Rodlerinnen und Rodler. Ein Rennschlitten ist knapp anderthalb Meter lang, er besteht aus einer Schale aus Fieberglas mit Kufen aus Stahl. Die Schale ist auf den jeweiligen Piloten zugeschnitten. Der Rodler liegt von den Schultern bis zu den Knien auf der Schale, Kopf, Unterschenkel und Füße sind in der Luft. Der Start erfolgt im Sitzen. Auf den Rodler wirken Fliehkräfte bis zum Fünffachen der Erdanziehungskraft. Gelenkt wird durch die Verlagerung von Schultern oder Kopf und durch sanften Druck der Beine.

Olympia Know-how: Die Skeleton-Regeln kurz erklärt.

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Skeleton - Mut ist Trumpf

Kopfüber geht es beim Skeleton mit rasender Geschwindigkeit durch die Eisrinne: Der Kopf ist dabei lediglich fünf Zentimeter von der Eisfläche entfernt, die Schlitten erreichen in einem Rennen bis zu 140 Stundenkilometer, eine Sportart also für Mutige. Es gibt sowohl Männer- als auch Frauen-Einzelwettbewerbe. Jede/r muss vier Läufe absolvieren, am Ende werden alle Zeiten zusammengezählt und der/die Schnellste gewinnt. Gelenkt wird ausschließlich durch Verlagerung des Körpergewichts.

Im richtigen Moment loslassen - und dann treten die Wischer in Aktion. Beim Curling kommt es auf Gefühl, Konzentration und Kraft an.

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Curling - Mit Wischen ins "Haus"

Beim Curling treten zwei Mannschaften gegeneinander an. Sie lassen abwechselnd Granitsteine über eine Eisfläche gleiten. In Peking gibt es Wettkämpfe der Frauen, der Männer und im Mixed-Double-Event. Ein Frauen- oder Männerteam besteht aus vier Personen. "Skip", so heißt die Position desjenigen, der/die das Sagen hat und die Taktik festlegt. Ein Spiel geht über zehn "Ends". Das Ziel nennt sich "das Haus", es besteht aus drei Ringen. Jede Mannschaft versucht, ihre Steine näher als die andere ins Zentrum, den "Button" zu bringen. Die "Wischer" können die Richtung des Steins beeinflussen. Die Steine gleiten durch das Wischen zwei oder sogar drei Meter weiter, als es ohne Wischen möglich wäre. Beim Curling ist die Eisfläche nicht glatt, auf dem Eis befinden sich kleine Eisnoppen, sogenannte "Pebbles".

Nach Silber 2018 will Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft auch in Peking eine Medaille erkämpfen. Erfahren Sie hier auf was es beim Spiel ganz genau ankommt.

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Eishockey - Harter Kontaktsport

Eishockey ist ein harter Kontaktsport. Gespielt wird fünf gegen fünf, Sieger ist am Ende die Mannschaft, die die meisten Tore geschossen hat. Eine Mannschaft besteht aus drei Stürmern, zwei Verteidigern und einem Torhüter. Das Feld ist 60 mal 26 Meter groß, die Eisfläche ist in drei Zonen aufgeteilt. Die effektive Spielzeit beläuft sich auf drei mal 20 Minuten. Falls es danach keinen Sieger gibt, geht es in fünf Minuten Verlängerung. Die Mannschaft, die dann zuerst trifft, gewinnt. Ist nach diesen fünf Minuten noch immer keine Entscheidung gefallen, dann findet Penalty-Schießen statt. Im olympischen Finale gibt es aber kein Penalty-Schießen: Hier wird so lange gespielt, bis ein Tor fällt. Seit den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano treten auch Frauen-Eishockeyteams an.

Olympia Know-how: So funktioniert Shorttrack.

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Shorttrack - Kurzbahn auf dem Eis

Schneller Sport auf engstem Raum. Gelaufen wird gegen den Uhrzeigersinn. Der Shorttrack ist, wie der Name es schon vermuten lässt, die Kurzbahn auf dem Eis, die Strecke ist etwas mehr als 111 Meter lang. Die kürzeste Sprintdistanz liegt bei 500 Metern (viereinhalb Runden). Jeder Läufer darf beim Shorttrack jederzeit überholen. Solange keine anderen Läufer behindert werden, ist Körperkontakt möglich. Die engen Kurven der kurzen Strecke sind beim Shorttrack eine große Herausforderung. Kurzer Eiskontakt mit der Hand ist erlaubt. Ziel: Das Halten der Balance.

Olympia Know-how: Die Regeln beim Massenstart im Eisschnelllauf kurz erklärt.

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Massenstart im Eisschnelllauf: Enges Feld

Der Massenstart im Eisschnelllauf ist eine rasante Angelegenheit. Die Athleten und Athletinnen erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 65 Kilometern pro Stunde. Das Eisoval, auf dem die Wettkämpfe stattfinden, ist 400 Meter lang, gelaufen wird gegen den Uhrzeigersinn. Beim Massenstart geht es sehr eng zu. 16 Läufer sind dabei auf der Bahn - deshalb ist höchste Konzentration nötig. Bei Männern wie Frauen liegt die Distanz jeweils bei 16 Runden, sie beinhaltet drei Zwischensprints. Am Ende wird nicht nur die Zeit gewertet, sondern die Summe der Rennpunkte aus den Zwischensprints und dem Finalsprint. Und: Nur wer auch im Zielsprint unter den besten drei gelandet ist, hat Medaillenchancen. Taktisches Vorgehen wird beim Massensprint ganz groß geschrieben.

OIympia Know-how: Die Regeln im Einzelrennen beim Eisschnelllauf kurz erklärt.

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Einzelrennen Eisschnelllauf - Duell der Besten

Im Eisschnelllauf-Einzelrennen treten die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer paarweise gegeneinander an. Gelost wird nach Gruppen, so dass die Besten im Duell laufen müssen. Nach jeder Runde müssen die Läufer die Bahnen wechseln, so dass jeder einmal auf der Innen- und dann wieder auf der Außenbahn läuft.

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Alles zu den Olympischen Winterspielen 2022

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