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Olympia - Schwimmen - Mühlleitner verpasst Medaille knapp

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Henning Mühlleitner hat die erhoffte Medaille über 400-Meter-Freistil in Tokio als Vierter verpasst. Es siegte der Tunesier Ahmed Hafnaoui.

Tokio 2020 - Schwimmen
Henning Mühlleitner fehlten sieben Zehntel zum Sieger Hafnaoui.
Quelle: dpa

Schwimmer Henning Mühlleitner hat eine Medaille bei den Olympischen Spielen nur ganz knapp verpasst. Der 25-Jährige belegte am Sonntag in Tokio über 400 Meter Freistil den vierten Platz.

Mühlleitner war völlig überraschend als Vorlaufbester in den Endlauf eingezogen und hatte damit Hoffnungen auf die erste Medaille der deutschen Beckenschwimmer seit 2008 geweckt. Damals hatte sich Britta Steffen zur Doppel-Olympiasiegerin gekrönt.

Mühlleitner blieb auf einer Weltrekordstrecke von Paul Biedermann in 3:44,07 über seiner Bestzeit von 3:43,67 Minuten aus dem Vorlauf am Samstag. Er schlug zeitgleich mit dem Österreicher Felix Auböck an.

Hafnaoui holt überraschend Gold

Den Sieg im Finale sicherte sich der Tunesier Ahmed Hafnaoui. Silber ging an den Australier Jack McLoughlin, Bronze holte Kieran Smith aus den USA. Mühlleitner, EM-Dritter 2018, hat eine längere Leidensgeschichte hinter sich. Lange fiel er wegen einer rätselhaften Bakterienerkrankung nach einer Knie-Operation aus, verpasste deshalb auch die WM 2019.

Dass Mühlleitner in Tokio starten konnte, verdankt der Neckarsulmer auch dem Verzicht von Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock. Denn bei der Olympia-Qualifikation hatte er hinter Wellbrock und dem in Tokio im Vorlauf ausgeschiedenen Lukas Märtens nur die drittbeste Zeit erreicht. Da sich Wellbrock aber auf die ganz langen Strecken bei Olympia konzentriert, verzichtete er auf den Startplatz auf der Nebenstrecke.

Erstes Schwimm-Gold an Kalisz

Vor dem Rennen über die 400 Meter Freistil hatte sich der US-Amerikaner Chase Kalisz über 400 Meter Lagen zum ersten Olympiasieger der Schwimmer in Tokio gekrönt. Silber ging an dessen Landsmann Jay Litherland, Bronze an den Australier Brendon Smith. Der deutsche Jacob Heidtmann hatte als Vorlaufzwölfter das Finale verpasst.

Das Finale über 100 Meter Brust am Montagmorgen verpassten Lukas Matzerath (Frankfurt) in persönlicher Bestzeit als Neunter (59,31 Sekunden) und Fabian Schwingenschlögl (Neckarsulm) als Zehnter (59,32) denkbar knapp.

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