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Wegen Ukraine-Krieg : Abramowitsch gibt Kontrolle über Chelsea ab

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Er ist einer von vielen russischen Oligarchen, denen im Zuge des Ukraine-Kriegs Sanktionen drohen. Der Klub-Besitzer des FC Chelsea Abramowitsch hat nun seinen Rücktritt verkündet.

Chelsea Football Club-Besitzer Roman Abramovich geht am High Court in London am 16. November 2011 vorbei.
Chelsea Besitzer Roman Abramowitsch
Quelle: reuters

Der russische Oligarch Roman Abramowitsch hat die Verwaltung des englischen Champions-League-Siegers FC Chelsea an die Treuhänder der wohltätigen Stiftung des Fußball-Clubs abgegeben. Das geht aus einer Mitteilung des Premier-League-Clubs am Samstagabend hervor.

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"Während der beinahe 20 Jahre, in denen mir Chelsea FC gehört, habe ich mich immer als Hüter des Clubs gesehen, dessen Aufgabe es ist, dass wir so erfolgreich sind, wie wir es heute sein können und gleichzeitig eine positive Rolle in unserer Gemeinschaft spielen", teilte Abramowitsch mit.

Er habe immer im Interesse des Clubs gehandelt. Daher lege er nun die Verwaltung und Aufsicht des Vereins in die Hände der Treuhänder, so Abramovich weiter. Diese seien in der besten Position, sich um die Interessen des FC Chelseas, der Spieler, Mitarbeiter und Fans zu kümmern.

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Abramowitsch war in den vergangenen Tagen zunehmend wegen seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin in die Kritik geraten. Forderungen nach Sanktionen gegen den Chelsea-Eigentümer wurden immer lauter. Im britischen Parlament wurde bereits vorgeschlagen, seine Konten einzufrieren und Besitztümer inklusive Chelsea zu beschlagnahmen.

Der Milliardären ist seit 2003 Eigentümer des Klubs und investierte sein Vermögen in den damaligen Mittelklasseverein, der aktueller Champions-League-Sieger ist. Auch die deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Timo Werner laufen für den Londoner Klub auf.

Wir sollten nicht so tun, als sei dies kein Thema
Thomas Tuchel, Trainer FC Chelsea

Schon vor der Erklärung des 55-Jährigen hatte Chelseas Trainer Thomas Tuchel Auswirkungen der Debatte über den Geldgeber auf den Verein eingeräumt. "Wir sollten nicht so tun, als sei dies kein Thema. Die Situation für mich und meine Mitarbeiter, die Spieler ist schrecklich", sagte der deutsche Coach.

Für den Klub bringe es eine große "Unsicherheit", so Tuchel, "viel schlimmer ist es aber für die wirklich betroffenen Menschen. Unsere besten Wünsche, unsere Gedanken sind bei ihnen, das ist das absolut Wichtigste".

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