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Tour-Generalprobe mit Starbesetzung

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Radsport | Critérium du Dauphiné - Tour-Generalprobe mit Starbesetzung

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Das Critérium du Dauphiné ist ohnehin eines der wichtigen Vorbereitungsrennen auf die Tour de France. Corona-bedingt ist der Stellenwert in diesem Jahr sogar noch höher.

Radrennfahrer bei der Polen-Rundfahrt
Allmählich nimmt die Saison im Profi-Radsport wieder Fahrt auf.
Quelle: dpa

Mit rund zweimonatiger Verspätung startet am Mittwoch im Südosten Frankreichs das Critérium du Dauphiné. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Rundfahrt von acht auf fünf Etappen verkürzt. Trotzdem bleibt das Rennen eine Blaupause für die Tour de France.

Topteams jeweils mit Dreierspitze

Versammelt sein wird beinahe alles, was Rang und Namen hat im internationalen Radsport. Die beiden am höchsten gewetteten Teams - Ineos aus Großbritannien und Jumbo-Visma aus den Niederlanden - bieten jeweils ein Dreigestrirn an Tour-Favoriten auf.

Ineos kommt mit dem aktuellen Tour-Sieger Egan Bernal aus Kolumbien, seinem Vorgänger Geraint Thomas sowie dem vierfachen Gewinner Chris Froome (beide Großbritannien), der den Rennstall zum Jahresende verlassen wird.

Team Bora-hansgrohe um seinen Hoffnungsträger Emanuel Buchmann beim Feinschliff unmittelbar vor dem letzten Härtetest vor der Tour de France, der Rundfahrt Critérium du Dauphiné.

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Auch Bora-hansgrohe will sich messen

Jumbo-Visma setzt mit Primoz Roglic aus Slowenien sowie Tom Dumoulin und Steven Kruiswijk aus den Niederlanden zwei Sieger des Giro d'Italia sowie den letztjährigen Tour-Dritten dagegen.

Auch das deutsche Team von Bora-hansgrohe will sich mit den Branchengrößen messen und schickt mit Emanuel Buchmann den Vierten der Frankreich-Rundfahrt 2019 ins Rennen.

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Saison kommt gerade erst in Schwung

Das immense Star-Aufgebot ist natürlich auch Folge der bis dato geringen Zahl an Veranstaltungen. Die Profi-Saison ist ja gerade erst in den letzten Wochen langsam in Schwung gekommen.

Die Burgos-Rundfahrt in Spanien, das in der Toskana stattfindende Eintagesrennen Strade Bianche, schließlich die Polen-Rundfahrt - ermutigende Ereignisse, bei denen zumindest im Augenblick keine Verschärfung der Pandemiesituation festzustellen ist.

Problem der schweren Unfälle wieder im Fokus

Dagegen haben gerade die schweren Unfälle bei der Polen-Rundfahrt ein altes Problem des Profi-Radsports erneut in den Fokus gerückt: das der schweren Unfälle.

Fabio Jacobsen schwebte nach seinem kapitalen Sturz auf dem Zielstrich in Kattowitz kurzfristig in Lebensgefahr, tags darauf mußte mit Mickael Delage ein weiterer Fahrer mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Nicht zuletzt der schlimme Unfall bei der Polen-Rundfahrt hat wieder einmal eine Sicherheitsdiskussion im Radsport ausgelöst.

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Eine rücksichtslose Fahrweise und das Siegen wollen um jeden Preis sind nicht der einzige Grund. Auch Veranstalter und Kurssetzer haben hier ihre Hausaufgaben zu machen. Eine abfallende Zielgerade wie in Kattowitz lässt die Fahrer mit 80-km/h-Tempo ins Ziel kommen.

Ständiges Auf und Ab bei der Dauphiné

Was das betrifft, so ist der gekürzte Kurs der "Dauphiné" unverdächtig. Er ist nämlich absolut nichts für Sprinter. Alle fünf Etappen enden mit mehr oder weniger langen Bergankünften. Schon das erste Teilstück, westlich der Rhone im Zentralmassiv beginnend, weist ein unruhiges Profil und mit 218,5 Kilometern die größte Länge auf.

Etappe zwei führt auf den Col de Porte nördlich von Grenoble, einem historisch bedeutenden Tour-Pass, der als erster größerer Alpenberg schon 1907 im Programm auftauchte. Der nächste Abschnitt endet in Saint-Martin-de-Belleville unterhalb des Skigebiets der Trois Vallées.

Die beiden letzten Etappen schlängeln sich durch Hochsavoyen in einem permanenten Auf und Ab. Es ist dieser Charakter der Tour-Generalprobe, welcher dieses Rennen von jeher so attraktiv macht.

Der Radsport wartet auf den Neustart nach der Corona-Krise. Um für den möglichen Restart im August bereit zu sein, absolviert der Deutsche Meister ein intensives Trainingslager.

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