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Interview

Radsport - Martin vor Karriereende: "Positives bleibt"

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Radprofi Tony Martin wird nach der WM seine Karriere beenden. Grund dafür sei auch seine schwierige Sturzsaison, so der Routinier im ZDF. Bei der WM will er nochmal angreifen.

Radprofi Tony Martin beendet seine erfolgreiche Karriere. Bei der WM in Flandern will er aber noch einmal um eine Medaille mitfahren.

Beitragslänge:
3 min
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Radprofi Tony Martin hat das Ende seiner erfolgreichen Karriere angekündigt. Grund dafür ist "unter anderem die schwierige Saison, die ich durchleben musste, mit den doch heftigen Stürzen", erklärt der 36-jährige Routinier im ZDF. Gemeinsam mit seiner Familie sei er nun zu diesem Entschluss gekommen.

Die Weltmeisterschaften werden meine letzten Events als Profi-Radsportler sein.
Tony Martin im ZDF

Martin blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. "Es gab zwar auch schlechte Momente, aber die vergesse ich ganz schnell", so der Routinier.

Für mich bleiben nach meiner wunderschönen Karriere die positiven Momente über.
Tony Martin

Schwerer Sturz beim Tour-Auftakt

Martin war bei der diesjährigen Tour de France zweimal schwer gestürzt. Gleich zum Auftakt der Frankreich-Rundfahrt war der mehrfache Zeitfahr-Weltmeister zu Fall gekommen, als er mit dem Pappschild einer Zuschauerin, die damit auf die Straße getreten war, in voller Fahrt kollidierte. Auf der elften Etappe stürzte der Deutsche erneut und beendete daraufhin vorzeitig die Tour.

Das "Thema Karriereende geht mir schon ein, zwei Jahre durch den Kopf", so Martin. Eigentlich hatte er den Radsport in der Corona-Phase, wo er gut trainieren konnte, neu entdeckt. "Ich habe gemerkt, wie sehr ich am Radsport hänge. Nichtsdestotrotz hatte ich seit letztem Jahr schon Pläne gemacht, wie es nach meiner Karriere weitergehen kann."

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Videolänge
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Martin: "Das Blatt hat sich gewendet"

Gemeinsam mit seinem Team entschied sich der Routinier dann aber, noch einmal zwei Jahre weiterzuarbeiten.

Doch nach den heftigen Stürzen hat sich das Blatt nochmal gewendet. Es hat dann auch keinen Sinn, wenn die Gedanken einmal im Kopf sind, mit Druck weiterzuarbeiten,

so Martin, der sich mit seinem niederländischen Rennstall Jumbo-Visma auf die Auflösung des Vertrags einigte. Vor Martin hatte zuletzt mit André Greipel ein weiterer Routinier sein Karrierende verkündet.

Bei WM zwei Mal am Start

Bei der WM in Flandern geht Martin noch zweimal an den Start - sein erklärtes Ziel: Edelmetall zum Karriereende: "Ich bin gut drauf", so der Routinier. Die Strecke liege ihm.

In seinem letzten Einzelzeitfahren am Sonntag verpasste Martin allerdings das Podest. Der 36-Jährige wurde im 43,3 Kilometer langen Zeitfahren Sechster. Sein letztes Rennen wird er am Mittwoch mit der Zeitfahr-Mixed-Staffel bestreiten.

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