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Radsport - Tour de France - Sturz-Schock für Top-Favorit Roglic

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Zahlreiche Stürze prägten den dritten Tagesabschnitt der Tour de France: Betroffen waren einige der Topsprinter, aber auch mehrere Anwärter auf den Gesamtsieg.

Primoz Roglic in Aktion.
Sichtbar gezeichnet kommt Primoz Roglic ins Ziel der dritten Etappe der Tour de France.
Quelle: ap

Der krasse Außenseiter Tim Merlier hat die dritte Etappe der 108. Tour de France gewonnen. In dem erneut von Stürzen geprägten Abschnitt über 182,7 Kilometer von Lorient nach Pontivy setzte sich der Belgier vor seinem Landsmann Jasper Philipsen durch.

Schwere Stürze nicht nur im Finale

Topsprinter Caleb Ewan (Australien) war kurz vor dem Ziel heftig gestürzt und hatte dabei auch Konkurrent Peter Sagan (Slowakei) vom deutschen Team Bora-hansgrohe mitgerissen.

Ewan musste am Abend nach dem Rennen aufgrund eines erlittenen Schlüsselbeinbruchs seinen Ausstieg aus der Tour bekanntgeben. Verlierer des nicht nur im Finale von schweren Stürzen gezeichneten Tages war mit Primoz Roglic zudem einer der großen Favoriten auf den Gesamtsieg.

Roglic verliert mehr als eine Minute

Der Slowene rutschte zehn Kilometer vor dem Ziel in einen Graben und kassierte trotz der Hilfe seiner Teamkollegen 1:21 Minute auf Überraschungssieger Merlier.

Laut Nils Politt und Roger Kluge hätten einige Stürze auf der 3. Etappe vermieden werden können. Im Vorfeld habe man angeregt, die Etappe früher zu neutralisieren.

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Titelverteidiger Tadej Pogacar erwischte es dann vier Kilometer vor der Ziellinie. Roglics Landsmann blieb bei einem Sturz mehrerer Fahrer zwar auf dem Rad, verlor aber den Anschluss an die Spitze. Am Ende rollte Pogacar mit 26 Sekunden Rückstand über die Ziellinie und verlor den dritten Platz der Gesamtwertung.

Dort führt weiter der Niederländer Mathieu van der Poel, der sich das Gelbe Trikot am Vortag an der Mur-de-Bretagne gesichert hatte.

Thomas stürzt nach Fahrfehler

Für die Anwärter auf den Gesamtsieg hatte der Tag schon schlecht begonnen. Nach 36 Kilometern wäre die Tour für Geraint Thomas fast schon beendet gewesen. Der Sieger von 2018 stürzte durch einen Fahrfehler, knallte dabei mit der Schulter hart auf die Straße.

Laut Medienberichten kugelte sich der Brite dabei die rechte Schulter kurz aus. Nach einer Behandlung stieg der Ineos-Kapitän aber wieder aufs Rad und wurde von drei Teamkollegen zurück ins Feld gebracht.

Auch Martin erneut in Sturz verwickelt

Der bereits auf der ersten Etappe schwer gestürzte Tony Martin und sein Teamkollege Robert Gesink wurden beim Sturz von Thomas ebenfalls zu Boden gerissen. Während Martin das Rennen fortsetzte, musste Gesink verletzt aufgeben. Damit hatte Roglic bereits einen wichtigen Helfer verloren.

Am Dienstag bekommen die Sprinter gleich ihre nächste Chance. Auf den 150,4 Kilometern von Redon nach Fougères schwächt nicht eine Bergwertung die Beine der schnellen Männer.

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