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Radsport - Tour de France - Pogacar fährt in Gelb nach Paris

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Während Dominator Tadej Pogacar sein zweiter Gesamtsieg bei der Tour de France nicht mehr zu nehmen ist, kündigt der deutsche Sprintstar André Greipel sein Karriereende an.

Der slowenische Radprofi Tadej Pogacar steht unmittelbar vor der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Tour de France. Der Kapitän vom UAE Team Emirates brachte seinen riesigen Vorsprung beim vorentscheidenden Einzelzeitfahren über 30,8 km von Libourne nach Saint-Emilion als Achter mühelos ins Ziel.

Van Aert Schnellster im Kampf gegen die Uhr

Den Sieg auf der 20. und vorletzten Etappe der Großen Schleife sicherte sich der Belgier Wout Van Aert (Jumbo-Visma), der bereits die doppelte Kletterpartie am Mont Ventoux gewonnen hatte.

Wout Van Aert beim Zeitfahren von Libourne nach Saint-Emilion
Wout Van Aert hat das letzte Zeitfahren der Tour de France gewonnen.
Quelle: AP

Teamkollege Jonas Vingegaard wurde Dritter (+0:32 Minuten) und behauptete damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung vor Richard Carapaz (Ecuador/Ineos). Vingegaards Landsmann Kasper Asgreen (Deceuninck-Quick-Step/+0:21) komplettierte das Podest als Zweiter.

Keine Angriffe mehr auf der Schlussetappe

Der 22-jährige Pogacar darf sich am Sonntag auf den Champs-Elysees in Paris zum jüngsten Doppel-Champion in der Geschichte der Frankreich-Rundfahrt krönen. Auf der Schlussetappe erfolgen traditionell keine Angriffe mehr in der Gesamtwertung. Der 21. Teilabschnitt führt von Chatou über 108,4 km flach in die französische Hauptstadt.

Pogacars Vorsprung in der Gesamtwertung auf Vingegaard beträgt 5:20 Minuten. Der Dominator, der neben dem Gelben Trikot auch das Bergtrikot und das weiße Trikot des besten Jungprofis hält, wird wohl mit dem größten Abstand seit Vincenzo Nibali (7:52) im Jahr 2014 in Paris über die Ziellinie fahren.

Greipel hört nach der Saison auf

Während Pogacar womöglich eine neue Ära im professionellen Radsport einläutet, geht die Karriere von Deutschlands Sprintstar André Greipel langsam zu Ende. Am Sonntag in Paris wird der 39-Jährige mit dem Spitznamen "Gorilla" zum letzten Mal um einen Tagessieg bei der Tour de France sprinten.

"Ich höre voller Freude mit dem Radsport auf", sagte Greipel dem ZDF. "Ich habe gespürt, dass jetzt der richtige Moment da ist. Und ich freue mich darauf."

Diese Saison noch, dann ist endgültig Schluss. Sprinter André Greipel erklärt die Gründe für sein Karriereende und blickt zurück auf seine letzte Tour de France.

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Sein Team Israel Start-up Nation hatte am Vormittag eine Videobotschaft zum bevorstehenden Karriereende veröffentlicht. Greipel war elf Mal bei der Tour de France dabei und ist mit elf Tagessiegen einer der bestdekorierten Deutschen in der Geschichte des Rennens.

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