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Franzose Alaphilippe holt Gold

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Straßenrad-WM in Imola - Franzose Alaphilippe holt Gold

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Julian Alaphilippe hat das Straßenrennen gewonnen. Der Franzose setzte sich nach 258,2 Kilometern vor Wout van Aert aus Belgien und dem Schweizer Marc Hirschi durch.

Der Franzose Julian Alaphilippe gewinnt die Straßenrad-WM in Imola, Italien. Maximilian Schachmann wird als bester Deutscher Neunter.

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Bester Deutscher wurde Maximilian Schachmann, der Rang neun belegte und die erste deutsche medaillenlose WM seit der Wiedervereinigung damit auch nicht verhindern konnte. 

Viele deutsche Stars nicht dabei

Simon Geschke schaffte es in Abwesenheit der deutschen Leistungsträger Emanuel Buchmann, Lennard Kämna und Nils Politt nicht unter die besten Zehn.

Lisa Brennauers Traum vom Regenbogentrikot ist nach einem Ausreißversuch geplatzt. Stattdessen krönte sich Anna van der Breggen mit ihrem zweiten Erfolg zur WM-Königin.

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Auf den insgesamt neun Runden rund um das "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" von Imola hatten die Fahrer etwa 5000 Höhenmeter und 18 kurze, knackige Anstiege zu überwinden. Titelverteidiger Mads  Pedersen (Dänemark) und der dreimalige Weltmeister Peter Sagan aus der Slowakei waren nicht am Start.

Völlig abgekämpft erreichte Maximilian Schachmann nach einer brutalen Kletterpartie das "Autodromo Enzo e Dino Ferrari", die erste WM-Nullnummer im deutschen Radsport seit der Wiedervereinigung war aber nicht mehr abzuwenden.

Alaphilippe mit taktischer Meisterleistung

Schachmann kämpfte an den giftigen Anstiegen Gallisterna und Mazzolano verbissen um jeden Zentimeter, doch bei der letzten bis zu 14 Prozent steilen Rampe musste der 26-Jährige abreißen lassen. Als Neunter erreichte er mit 53 Sekunden Rückstand das Ziel.

Die Rad-WM in Imola mit dem Straßenrennen der Frauen über 143 Kilometer; Kommentar: Peter Leissl; Moderation: Yorck Polus; Experte: Marcel Kittel.

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Mit einer seiner überfallartigen Attacken setzte sich Alaphilippe von der Konkurrenz ab und stürmte im Alleingang zum Sieg auf der Rennstrecke. Noch in der letzten Tour-Woche schien beim Franzosen die Luft raus - womöglich ein kluger Schachzug, holte er doch nun den ersten französischen WM-Titel seit Laurent Borochard 1997 und trat die Nachfolge des Dänen Mads Pedersen an.

Viel Lob für die Ausrichter in Imola

Deutschland muss dagegen weiter auf einen Nachfolger von Rudi Altig seit dessen Erfolg 1966 warten. Dafür war die Mannschaft aber auch zu schwach, fehlten doch einige Leistungsträger. Nicht mal eine Medaille gab es an den vier Wettkampftagen.

Das motorsportverrückte Imola, in dem Straßen nach Rennfahrern benannt sind und Verkehrsschilder auf berühmte Formel-1-Kurven hinweisen, hat innerhalb von drei Wochen tadellose Rad-Titelkämpfe unter bestmöglichen Bedingungen organisiert. Die Italiener sprangen kurzfristig ein, weil das Event in den Schweizer Gemeinden Aigle und Martigny coronabedingt abgesagt werden musste. Der WM war die Spontan-Organisation aber nicht anzumerken.

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