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Olympia - Rudern : Deutschland-Achter rudert zu Silber

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Kein Gold, aber immerhin Silber: Der Deutschland-Achter der Männer ist bei Olympia Zweiter hinter dem Überraschungssieger Neuseeland geworden.

Das deutsche Paradeboot musste sich bei den Olympischen Spielen mit der Silbermedaille hinter Neuseeland begnügen, nachdem die Mannschaft jahrelang die Weltspitze dominiert hatte. Dritter wurde Großbritannien. Damit war auch die letzte Goldhoffnung des Deutschen Ruderverbandes dahin.

Wir haben alles geopfert. Unser Gesichter sind noch ein bisschen leer. Aber wir haben auf jeden Fall Silber gewonnen. Ich bin super stolz.
Schlagmann Hannes Ocik

Achter als Favorit nach Tokio gereist

Für das Flaggschiff war nach Silber in Rio de Janeiro alles ausgerichtet auf den großen Coup. Die zweite Goldmedaille seit der Wiedervereinigung sollte es sein, neun Jahre nach London 2012. Was sollte schon schiefgehen? Seit 2017 hatte der DRV-Achter um Steuermann Martin Sauer drei Mal in Serie WM-Gold geholt, dazu vier Europameisterschaften gewonnen und auch die Weltbestzeit gehalten.

Und auf der Regattabahn von Tokio lief bei grauen Wolken und leichtem Donnergrollen zunächst alles nach Plan. Das deutsche Boot setzte sich schnell an die Spitze, doch die Konkurrenz ließ sich nicht abschütteln.

Im Schlussspurt Silber gerettet

In einem engen Rennen lagen zur Halbzeit plötzlich die Briten und Neuseeland vor dem deutschen Boot. Es schien als würde die Last der Favoritenrolle das Paradeboot lähmen, der Rückstand wuchs von Meter zu Meter an. Mit einem Schlussspurt wurde wenigstens Silber noch gerettet. Immerhin.

Im Vorlauf hatte das deutsche Boot seine Vormachtstellung noch unter Beweis gestellt. Souverän hatten die Gold-Kandidaten um Schlagmann Hannes Ocik ihr Rennen gewonnen und waren wie die Niederlande direkt ins Finale eingezogen.

Nur zwei Silberne für Deutschland

Der Deutsche Ruder-Verband blickt auf eine ernüchternde Olympia-Bilanz. Vor Platz zwei für den Achter hatte es zuvor Silber durch die Leichtgewichts-Doppelzweier Jonathan Rommelmann und Jason Osborne gegeben. In Rio hatte der DRV noch zwei Mal Gold und einmal Silber verbucht.

Gold-Hoffnung Oliver Zeidler war im Einer-Halbfinale völlig überraschend gescheitert und gewann am Freitag sein B-Finale. Freude kam bei Zeidler aber keine auf, zu groß war die Enttäuschung über das verpasste Finale. Dort holte sich der Grieche Stefanos Ntouskos mit olympischer Bestzeit überraschend Gold.

Zeidler macht weiter

"Das dauert, bis ich das verkraftet habe", sagte Zeidler und kündigte aber die Fortsetzung seiner Karriere an: "Ich will auf jeden Fall weitermachen. Das tue ich auch für meinen Vater, für die ganze Arbeit, die er reingesteckt hat."

In den weiteren Rennen am Freitag siegten die Neuseeländerin Emma Twigg im Einer der Frauen und Kanada im Achter der Frauen. In beiden Wettbewerben waren deutsche Boote nicht im Finale.

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