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Ski Alpin | Kitzbühel : Feuz gewinnt Chaos-Rennen auf der Streif

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Die berüchtigte Abfahrt auf der Streif macht ihrem Ruf beim ersten von zwei Rennen alle Ehre und wird am Ende abgebrochen. Der Sieg geht an den Schweizer Beat Feuz.

Nach mehreren Stürzen und wetterbedingten Verzögerungen wurde die Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel abgebrochen. Der Deutsche Andreas Sander landete auf Rang 5.

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Der deutsche Abfahrer Andreas Sander ist bei einer verkürzten Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel Fünfter geworden und hat damit sein bestes Weltcup-Ergebnis egalisiert. Der Klassiker auf der Streif wurde am Freitag nach 30 Startern und mehreren Zwangspausen abgebrochen, der Sieg ging an den Schweizer Beat Feuz.

Schlechte Sicht, Wind und zwei heftige Stürze

Wegen schlechter Sicht und teilweise gefährlicher Winde konnte das Rennen aus Sicherheitsgründen nicht fortgesetzt werden. Zuvor waren Ryan Cochran-Siegle aus den USA und der Schweizer Urs Kryenbühl schwer gestürzt.

Cochran-Siegle verlor kurz vor dem Ziel in der berüchtigten Traverse die Kontrolle über die Ski und krachte mit voller Geschwindigkeit in ein Fangnetz. Durch den wuchtigen Aufprall - den Mitfavoriten drückte es kopfüber mit dem Rücken und den Nacken in die Begrenzung - durchbrach er sogar das Fangnetz und blieb dahinter liegen. Er erlitt nach Angaben des US-Team "nur eine leichte Halswirbelfraktur".

Spektakulärste Schussfahrt im Weltcup

Normalerweise blicken bei der spektakulärsten Schussfahrt im alpinen Ski-Weltcup bis zu 50.000 Fans mit einem Mix aus Schaudern und Begeisterung den Berg hoch. Zuschauer sind wegen Corona 2021 nicht zugelassen.

Das Drama auf der Streif aber blieb auch bei diesem Rennen, in dem neben Sander (+0,95 Sekunden) auch Romed Baumann als Achter (+1,51), Dominik Schwaiger als Zwölfter (+1,81) und einen Rang dahinter Josef Ferstl (+1,88) überzeugten, nicht aus.

Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle wird nach seinem Sturz auf der Streif mit Helikopter abtransportiert
Der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle wird nach seinem Sturz auf der Streif mit Helikopter abtransportiert
Quelle: Reuters

Vor allem Kryenbühls Sturz schockte die Anwesenden und TV-Zuschauer. Der 26-Jährige verlor beim Zielsprung mit fast 150 Stundenkilometern das Gleichgewicht und schlug mit dem Kopf auf die Piste auf. Nach Angaben des Schweizer Skiverbandes Swiss Ski erlitt er neben einer Gehirnerschütterung und einem Bruch des rechten Schlüsselbeins auch einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie.

Kritik am Zielsprung: "Das muss nicht sein"

"Der Sprung geht einfach zu weit", schimpfte Sieger Feuz, der seinen ersten Erfolg nach vier zweiten Plätze bei der wichtigsten Abfahrt im Weltcup nur eingeschränkt genießen konnte.

Er gewann vor Matthias Mayer aus Österreich und dem Südtiroler Dominik Paris. "Der Sprung ist schon seit drei Tagen ein Thema. Ich bin 60, 70 Meter raus gesegelt. Das muss nicht sein", sagte Feuz im ORF.

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