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Ski Alpin in Adelboden - Straßer glänzt mit Platz zwei im Slalom

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Linus Straßer hat für den nächsten Paukenschlag gesorgt. Beim Weltcup-Slalom fuhr er von Platz 12 auf 2. Sieger wurde der Österreicher Marco Schwarz.

Linus Straßer fährt beim Slalom-Weltcup in Adelboden von Rang zwölf auf zwei. Nur Marco Schwarz ist schneller.

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Linus Straßer hat vier Tage nach seinem Sieg in Zagreb beim Weltcup-Slalom in Adelboden erneut ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Beim Klassiker auf dem legendären Chuenisbärgli legte er eine furiose Aufholjagd hin und fuhr auf den zweiten Platz. Nach dem ersten Lauf war er Zwölfter gewesen.

Linus Straßer - keine Eintagsfliege

"Das war ein unglaublich schwieriges Rennen und eher ein Arbeitserfolg", sagte Straßer zum famosen Finale auf seinem Lieblingshang. Der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier freute sich über ein "absolutes Weltklasse-Ergebnis" seines Schützlings, der auf beachtliche Art gezeigt hat, keine Eintagsfliege zu sein.

Wie schon am Mittwoch in Kroatien hatte Straßer im zweiten Lauf eine beeindruckende Aufholjagd gestartet und war von Rang zwölf noch fast ganz nach vorne gefahren. "Ich bin wirklich zufrieden", sagte er im ZDF.

Von 12 auf 2: Linus Straßers Aufholjagd im Weltcup-Slalom von Adelboden in der Live-Reportage, Interview im Anschluss

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Das war mehr ein Kampf als ein Genuss.
Linus Straßer

Kampf um Hundertstelsekunden

Im Berner Oberland erlebte Straßer das Happy End eines spannenden Ski-Krimis. Er verwies den Briten Dave Ryding um eine Hundertstelsekunde auf den dritten Rang. Auch dahinter ging es eng zu: Wäre Straßer 0,06 Sekunden langsamer gefahren, hätte es nur zu Rang fünf gereicht. "Das Hundertstelglück war heute definitiv auf meiner Seite, aber das darf es ja auch mal sein", sagte Straßer.

Nach Jahren der Suche nach dem perfekten Schwung und der richtigen Einstellung im Schatten von Felix Neureuther scheint Straßer nun sein Erfolgsrezept gefunden zu haben - zwei derartige Rennen sind der Beweis. "Es passt gerade einfach", sagte Maier.

Straßer macht's mit Besonnenheit

Nachdem Straßer im ersten Lauf noch nicht die ideale Ski-Abstimmung zu dem aggressiven Schnee gefunden hatte, klappte es im Entscheidungslauf besser. "Das war von oben bis unten eine gute Vorstellung", lobte Maier. Statt wild zu attackieren, fand Straßer besonnen die schnellste Spur.

Trainer und Betreuer sind erleichtert, dass der talentierte Athlet cool genug ist, um aktuell genau die richtige Mischung zu finden. Gefordert bleibe er aber weiterhin. "Man darf nicht in Hysterie verfallen und glauben, es geht immer so weiter", sagte Bundestrainer Christian Schwaiger im ZDF. "Er muss versuchen, relaxed zu bleiben und gut Ski zu fahren. Dann erledigen sich die Dinge von allein."

Skispringen Typical am 23.11.2017.

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