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Ski Alpin - Riesenslalom - Weltcup-Auftakt im Zeichen Olympias

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Endlich wieder Zuschauer an der Piste, wenn auch mit Auflagen: Ob mit Skiern oder ohne, zum Weltcup-Auftakt am Wochenende in Sölden gilt 3G-Pflicht für alle ab 13 Jahren.

"Wir sollten die Erwartungen nicht allzu hoch hängen. Es ist nur ein kleines deutsches Team, bestehend aus lediglich zwei Frauen", sagt Michael Pfeffer.

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Nach monatelangem Training unter Corona-Bedingungen brennen die Skiprofis auf das erste Kräftemessen. Das Weltklassefeld in Sölden wird angeführt von US-Star Mikaela Shiffrin, die angekündigt hat, bei Olympia in Peking in allen Disziplinen starten zu wollen.

Nach privaten und gesundheitlichen Rückschlägen will sie wieder ihren Sport dominieren. Neu an ihrer Seite ist der Norweger Alexander Aamodt Kilde, der nach überstandener Verletzung auch bald wieder siegen will, in Sölden aber noch Zuschauer sein wird. Die beiden sind das neue Traumpaar im Skisport, so wie einst Steffi Graf und Andre Agassi.

Alexander Schmid lag im WM-Riesenslalom von Cortina als Dritter nach dem ersten Durchgang auf Medaillenkurs. Doch im Finale kam das Aus.

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Große Lücke zur Weltspitze

Die Fans dürfen ein Spektakel auf dem steilen und pickelharten Riesenslalom-Hang mit schwierigen Pistenbedingungen erwarten. Shiffrin trifft auf Lara Gut-Behrami, die Weltmeisterin aus der Schweiz und auf die Italienerinnen Marta Bassino, Riesenslalom-Gesamtsiegerin der letzten Saison sowie Frederica Brignone, Gesamtweltcupsiegerin vor zwei Jahren.

Und auch die diesjährige Gewinnerin der großen Kristallkugel, die Slowakin Petra Vhlova, fühlt sich top vorbereitet für das Rennen. Im letzten Jahr wurde sie hinter Bassino und Brignone dritte in Sölden. Für die zwei DSV-Starterinnen, Andrea Filser und Marlene Schmotz, liegt der Fokus auf dem Erreichen des Finaldurchgangs.

Alpine Ski-WM | Teamevent - Deutsche Mannschaft holt Bronze 

Das DSV-Quartett hat bei der Alpinen Ski-WM in Cortina Bronze im Teamevent gewonnen. Den Titel holte sich Norwegen, Zweiter wurde Schweden.

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DSV-Läuferinnen haben Olympia im Fokus

Filser, die durch ihre überzeugenden Fahrten in Cortina d'Ampezzo entscheidend zur überraschenden Bronze-Medaille im WM-Teamwettbewerb beigetragen hatte, will sich ebenso für Olympia qualifizieren wie Marlene Schmotz, die nach ihrem zweiten Kreuzbandriss wieder zurückkehrt.

Sie hatte sich vor ihrer Verletzung im Januar 2020 in die Weltspitze gefahren. Eine Frau mit großem Potential, die - hoffentlich nicht gehemmt - schnell wieder den Weg zurück in die schnelle Spur findet.

Die große Lücke, die Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg seit ihrem Rücktritt hinterlassen hat, "kann auch in diesem Winter nicht geschlossen werden", sagt Wolfgang Maier, DSV Sportdirektor Alpin. Aber für die Zukunft sei ihm nicht bange, denn es kämen Talente nach, die in diesem Winter auch schon Weltcupluft schnuppern sollen.

Allgäuer Power Duo Luitz und Schmid

Bei den Männern sieht es besser aus. Die Etablierten Stefan Luitz und Alexander Schmid wollen und können den Abstand auf die Siegfahrer weiter verringern.

Schmid hatte bei der WM in Cortina die Hand an einer Medaille, war Dritter nach dem 1. Lauf, riskierte dann zu viel und schied aus. Eine bittere Pille für den feinfühligen Allgäuer, dem es nach wie vor noch nicht gelungen ist, zwei überzeugende Durchgänge ins Ziel zu bringen.

Das ist mein Ziel für diese Saison, endlich Konstanz zu zeigen.
Alexander Schmid

Luitz, der Draufgänger

Ein anderer Typ ist Stefan Luitz. Er war immer schon ein Draufgänger, der auch häufig schon zu viel riskiert hat. Nach einer durchwachsenen Saison hat er erstmals die Skimarke gewechselt. "Mit Ski und Schuh habe ich mich sofort angefreundet", sagt er optimistisch.

Er wird sogar wie einige Top-Athleten ein fünf Zentimeter längeres Modell fahren. Das zeugt von Selbstvertrauen. Und er hat geheiratet und Nachwuchs bekommen. Der Skisport ist nicht mehr das allein Wichtige im Leben. Vielleicht wirkt das befreiend.

Stefan Luitz gelingt beim Riesenslalom der Männer in Garmisch-Partenkirchen sein bestes Saisonergebnis.

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Hohe Leistungsdichte mit vielen Sieganwärtern

Und die Konkurrenz? Gesamtweltcupsieger Alexis Pinturault fiel klar in Führung liegend im 2. WM-Durchgang aus, wie Alex Schmid. Der Franzose trifft in seiner Parade-Disziplin auf Marco Odermatt, den Kronprinzen aus der Schweiz.

Der hat hinter Pinturault und dem Kroaten Filip Zubcic Rang drei in der Riesenslalom-Wertung der vergangenen Saison belegt. Und die drei gelten auch am Sonntag als Favoriten, obwohl noch viele andere in Frage kommen, z.B. die drei WM-Medaillengewinner Mathieu Faivre (Frankreich), Luca de Aliprandini (Italien) und Marco Schwarz (Österreich) sowie der Vorjahressieger aus Norwegen, Lucas Pinheiro Braathen.

Spannende Rennen zu erwarten

Die Leistungsdichte ist extrem hoch, vergleichbar mit einem Grand-Slam-Tennisturnier, bei dem in den Top Ten jeder jeden schlagen kann und Fehler schnell mit dem Ausscheiden bestraft werden - denn nur die besten 30 kommen in den Finallauf. Seit dem Rücktritt von Seriensieger Marcel Hirscher sind die Rennausgänge offen wie nie zuvor. Und das macht den Skiweltcup schon zum Auftakt ungemein spannend.

Markus Eisenbichler

Liveticker - Jetzt: Finale im Teamspringen der Männer  

Weltcup-Auftakt in Sölden mit dem Riesenslalom der Frauen und Männer.

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