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Weltcupauftakt in Sölden - Neuanfang und Chancen im DSV-Team

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Sie haben sich so gut es ging vorbereitet auf diese Saison im Zeichen von Corona. Nun freuen sich die alpinen Sportler auf den Weltcup-Auftakt. Im DSV-Team steht ein Neuanfang an.

Die alpine Weltcup-Saison beginnt traditionell in Sölden mit zwei Riesenslaloms. Die Rennen finden ohne Zuschauer statt. Das ZDF ist sowohl am Samstag als am Sonntag live dabei.

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Laute Kuhglocken, bunte Fanparaden, Ski-Party im Tal und auf dem Berg. Das alles wird es diesmal in und um Sölden nicht geben. Ohne Zuschauer startet der alpine Ski-Weltcup an diesem Wochenende (live im ZDF) auf eine ungewisse Reise. Damen und Herren geben jeweils in einem Riesenslalom einen ersten Formtest ab.

Nach dem frühzeitigen Saison-Abbruch Anfang März sind alle erleichtert, dass es planmäßig losgeht mit dem Skizirkus. Der lebt von der Botschaft, dass Skisport auch in diesen Corona-Zeiten möglich ist. Es wird ein Existenzkampf für die Wintersport-Industrie, von deren Wohl der professionelle Skisport abhängt.

Neuanfang bei den Damen  

Aus sportlicher Sicht steht für das deutsche Damen-Team ein Neuanfang an, nach dem überraschenden Rücktritt von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg. Dieser Paukenschlag kam völlig unerwartet für den Deutschen Skiverband, der nach Felix Neureuther ein weiteres Aushängeschild verlor. Bei den Frauen muss jetzt neu aufgebaut werden. Das Potential dafür sei vorhanden, sagt DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier:

Unseren jungen Sportlern bietet sich nun die Chance in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten.
DSV-Sportvorstand Wolfgang Maier

Zwei Skiwinter gibt Maier ihnen Zeit, dann sollen sie in der Weltspitze angekommen sein.

In Sölden beginnt am Wochenende die Ski-Alpin-Saison. FIS-Rennchef Markus Waldner über die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und die Aussichten für die kommenden Wochen.

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Der DSV-Nachwuchs bekommt seine Chance

Im internen Ausscheidungsrennen für Sölden fuhr Lisa Loipetssperger einen von vier deutschen Startplätzen heraus. Bei ihrem Weltcup-Debüt macht der 20-Jährigen dabei weder die hohe Startnummer noch die steile Piste etwas aus: "Die Freude ist sehr viel größer als der Respekt vor dem Rennhang."

Jessica Hilzinger, bisher vor allem im Slalom mit Spitzenplätzen im Europacup, hat es ebenfalls ins Aufgebot geschafft. "Ich habe mir vorgenommen zu attackieren und auch mit hoher Nummer das Finale zu erreichen", so die 23-Jährige.

Das muss auch das Ziel von Lena Dürr sein, der einzigen etablierten Fahrerin im Sölden-Team. Die 29-Jährige hat aber als Slalomspezialistin Respekt vor der Piste:

Der Rennhang am Rettenbachferner gehört zu den eher großen Herausforderungen im Weltcup.
Lena Dürr

Verletzungsbedingt fehlt in Sölden der Superstar der Szene, Mikaela Shiffrin. Die erst 18-jährige Alice Robinson aus Neuseeland hatte den US-Star im letzten Jahr zum Auftakt bezwungen und gilt nun als Favoritin für den Riesenslalom am Samstag.

Leistungsdichte bei den Männern

Wenngleich auch bei den Männern der Vorjahressieger Alexis Pinturault aus Frankreich wieder mit großen Siegchancen antritt, ist die Liste der Mitfavoriten lang. Denn mit Henrik Kristoffersen, Tommy Ford, Zan Kranjec und Filip Zubcic gab es nach der Ära Hirscher fünf verschiedene Sieger in sieben Riesenslaloms der letzten Saison.

Im deutschen Team wollen die deutschen Riesenslalom-Spezialisten Stefan Luitz und Alexander Schmid nach dem Rücktritt von Fritz Dopfer beweisen, dass sie auch zur Weltklasse gehören.

Ab auf die Piste! Oder doch nicht? Viele Skigebiete sind gleichzeitig Corona-Hotspots. In der kommenden Wintersport-Saison gibt es Änderungen für Betreiber und für Urlauber.

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Stefan Luitz mit "Drecksau"-Strategie

Luitz hat nach einer durchwachsenen Saison seinen Startplatz in den Top 15 verloren und führt das darauf zurück, dass er oftmals zu verhalten gefahren sei und sich zu sehr mit seiner Material-Auswahl beschäftigt hat.

Ich will mir selber mehr vertrauen, ein bisserl die Drecksau sein.
Stefan Luitz

So hat der 28-Jährige schon einen Weltcupsieg und sieben weitere Podiumsplätze eingefahren, oft begeistert und gleichzeitig Zuschauer immer zittern lassen - legendär sein Einfädler bei Olympia in Sotschi im letzten Tor bei zweitbester Laufzeit.

Alexander Schmid hat endlich einmal ohne gesundheitliche Einschränkungen trainieren können. Oft hatte er bisher nur einen starken Lauf und fiel dann im zweiten Durchgang ab. Das soll in dieser Saison anders werden, in die er zudem auf neuen Ski-Modellen startet, mit denen er sehr gut zurechtkommt. So sollte es der 26-Jährige schnell wieder die Top 15 schaffen.

Das Aufgebot des Deutschen Skiverbandes für Sölden

  • Lena Dürr, Andrea Filser, Jessica Hilzinger, Lisa Loipetssperger
  • Stefan Luitz, Alexander Schmid, Fabian Gratz
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