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Ski Nordisch - Auf den Spuren der Überflieger

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Die DSV-Skispringer sind stark in den Winter gestartet. Nun legen auch die nordischen Kombinierer los. Frenzel und Co. hoffen ebenfalls auf einen neuen Höhenflug.

Skispringer Markus Eisenbichler
Markus Eisenbichler - fliegt er auch in Ruka der Konkurrenz davon?
Quelle: dpa

Es ist 20 Jahre her, dass die deutschen Skispringer einen so erfolgreichen Start in den Winter gefeiert haben. Markus Eisenbichler triumphierte vergangenen Sonntag beim ersten Einzel-Weltcup dieses außergewöhnlichen Corona-Winters im polnischen Wisla vor seinem Teamkollegen Karl Geiger. Einen deutschen Doppelsieg zum Auftakt hatte es zuvor im fernen Jahr 2000 gegeben: Damals triumphierten die Überflieger Martin Schmitt und Sven Hannawald im finnischen Kuopio.

Sport | Wintersport - Skispringen: Qualifikation in Ruka 

Zweite Weltcup-Station für die Skispringer. Können die DSV-Adler nach ihrem Doppelerfolg zum Auftakt nachlegen? Die Qualifikation zum Springen im finnischen Ruka.

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69 min

Der Traumstart des fliegenden Doppelzimmers Eisenbichler/Geiger verheißt Gutes für diesen Winter mit der Heim-WM in Oberstdorf (24. Februar bis 7. März 2021). Die Hoffnung ist groß, dass mit dem Rückenwind der Flieger auch die Goldgaranten in der Nordischen Kombination und die erfolgsentwöhnten Skilangläufer in die Spur finden. An diesem Wochenende geht im finnischen Ruka auch für diese beiden Disziplinen der Weltcup-Auftakt über die Bühne.

Druck vom Team genommen

"Das Doppelpodium von Wisla nimmt den Druck vom ganzen Team. Das ist gut für die Teamdynamik", sagt Markus Eisenbichler.

Markus Eisenbichler hat beim Saisonstart der Skispringer im polnischen Wisla den zweiten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Der 29-Jährige siegte vor Karl Geiger.

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Der dreifache Weltmeister von 2019 wird mit seinem deutschen Skisprung-Team auch auf den windumtosten Schanzen im hohen Norden wieder im Mittelpunkt stehen. Schließlich liegen die Fliegerschanzen in Ruka dem Weltcup-Spitzenreiter eigentlich noch mehr als die zum Start in Polen. Und nicht nur ihm, wie Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher vor den beiden Einzelspringen erklärt: "Neben Markus Eisenbichler und Karl Geiger hat auch Martin Hamann mit seinem letzten Sprung in Wisla bewiesen, dass er wirklich ein ausgezeichneter Skispringer ist. Ich denke, dass auch ihm die Schanze in Ruka wie dem Großteil unseres Teams entgegenkommt."

Rydzek und Frenzel wollen's DSV-Adlern nachmachen

Gleiches gilt auch für die deutschen Nordischen Kombinierer. Johannes Rydzek hat beim Weltcup-Auftakt in Finnland in den vergangenen Jahren bereits vier Einzelsiege gefeiert. Rekord-Weltmeister Eric Frenzel stand hier schon sechsmal auf dem Podium.

Eric Frenzel im Duell vor Johannes Rydzek
Quelle: imago/Sven Simon

Der 32-jährige Frenzel hat sich im Herbst seiner Karriere mit Blick auf das große Ziel Heim-WM in Oberstdorf noch einmal in Topform gebracht. Bundestrainer Hermann Weinbuch sagt über seinen Routinier:

Eric hat akribisch gearbeitet und noch einmal große Schritte nach vorn gemacht. Ich denke, dass er um einiges stärker sein wird als letztes Jahr.
Hermann Weinbuch

Kuttin bringt Frenzel voran

Der Grund für Frenzels Entwicklungssprung: Der neue Skisprung-Trainer Heinz Kuttin. Der Österreicher führte zuvor unter anderem die Spezialspringer seines Heimatlandes zu spektakulären Erfolgen und hat nun frischen Wind ins deutsche Team der deutschen Kombinierer gebracht. Alle hoffen, dass der beim Springen enorme Abstand zum norwegischen Dominator Jarl Magnus Riiber zumindest reduziert werden kann.

"Unter Heinz Kuttin ist einiges passiert. Ich bin gespannt, was das Ganze wert ist", sagt Frenzel. Wegen der Corona-Umstände können vielleicht nicht so viele Weltcups stattfinden. "Umso schöner wäre es daher, gleich einen guten Wettkampf-Auftakt zu haben", sagt Frenzel.

Mit deutlich geringeren Ambitionen gehen die deutschen Skilangläufer an den Start. Top-Ten-Plätze wären schon ein großer Erfolg. Die größte Anwärterin darauf ist Victoria Carl, die kürzlich ein Testrennen im finnischen Munio gewonnen hat. Skilanglauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder ist optimistisch: "Die gewohnt schweren Strecken in Ruka gefallen uns gut. Sie sind schon eine gute Einstimmung auf die Strecken der Heim-WM in Oberstdorf." Dort werden dann genau wie in Ruka allerdings die Skispringer die größten deutschen Goldkandidaten sein.

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