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Finale der Vierschanzentournee - Stoch holt Gesamtsieg - Geiger Zweiter

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Kamil Stoch hat zum dritten Mal die Vierschanzentournee gewonnen. Und auch Karl Geiger schaffte den Sprung zurück in die Erfolgsspur.

Gegen Kamil Stoch war kein Ankommen, dennoch hat es für Karl Geiger bei der Vierschanzentournee ein Happy End gegeben. Im letzten Springen verbesserte er sich auf Gesamtplatz zwei.

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Karl Geiger gelang mit Rang zwei bei der 69. Vierschanzentournee ein versöhnlicher Abschluss. Der Oberstdorf-Sieger belegte nach zwei guten Sprüngen beim Finale in Bischofshofen Platz drei und konnte beim dritten Triumph von Tagessieger Kamil Stoch das beste Tournee-Ergebnis seiner Karriere bejubeln.

Dritter Triumph für Stoch

Der 33-jährige Pole holte sich vor coronabedingt leeren Rängen souverän mit einem Vorsprung von 48,1 Punkten (1110,6) zum dritten Mal nach 2017 und 2018 den Tourneesieg. Der dreimalige Olympiasieger sicherte sich mit Flügen auf 139,0 und 140,0 m den Tagessieg vor dem Norweger Marius Lindvik.

Kamil Stoch am 06.01.2021 in Bischofshofen
Grund zur Freude: Kamil Stoch
Quelle: epa

Skiflug-Weltmeister Geiger wurde in Bischofshofen Dritter und überflügelte mit Weiten von 138,0 und 133,5 m mit einer Gesamtpunktzahl von 1062,5 seine Konkurrenten Dawid Kubacki (1057,8) aus Polen und den Norweger Halvor Egner Granerud (1057,4).

Ich bin megaglücklich und echt froh, dass ich das heute hinbekommen habe.
Karl Geiger

Auch Bundestrainer Stefan Horngacher zog ein positives Fazit: "Karl ist mental unglaublich stark und super gesprungen. Am Ende ein toller zweiter Platz."

Markus Eisenbichler erlebte dagegen zum Abschluss indes eine Enttäuschung und verpasste mit einem Sprung auf 120,5 m den zweiten Durchgang. "Es ist bitter. Ich habe sowas aber schon oft erlebt, da rege ich mich nicht mehr auf", sagte der Bayer nach einer verpatzten Tournee, die er auf dem 16. Rang abschloss.

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Skispringen und mehr

DSV-Adler auf dem Sprung in den Schwarzwald

Deutschlands Top-Skispringer bekommen auch nach der Vierschanzentournee keine Pause. "Wir fahren jetzt mal so mit der Mannschaft weiter", sagte Bundestrainer Horngacher über das sechsköpfige Aufgebot mit Geiger, Eisenbichler, Severin Freund, Pius Paschke, Martin Hamann und Constantin Schmid. Nach einem Ruhetag, den die DSV-Adler zur Reise in den Schwarzwald nutzen, geht es gleich weiter beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt: Dort stehen nach der Qualifikation am Freitag zwei Einzel am Samstag (16 Uhr) und Sonntag (16.30 Uhr) auf dem Programm - live im ZDF.

Gesamtsiege bei der Vierschanzentournee

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