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Nach massivem Druck - "Super League" gescheitert

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Die umstrittene Super League ist vorerst gescheitert. Nach den Rückziehern der sechs englischen Klubs gaben die Initiatoren das Vorhaben auf.

Das mit Pomp und Gloria angekündigte Projekt Super League ist nach nur 48 Stunden abgebrochen worden. Sechs englische Klubs haben ihre Teilnahme zurückgezogen - die Fans freut's.

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Die viel diskutierte Super League wird es nicht geben. Dies erfuhr die französische Nachrichtenagentur AFP und die englische Reuters aus dem Umfeld von Hauptinitiator und Juventus-Präsident Andrea Agnelli. Demnach werden die Pläne für die neue Eliteliga im europäischen Fußball nach dem Rückzug der sechs englischen Teams FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, Tottenham Hotspur, der FC Arsenal und der FC Chelsea verworfen.

Britische Regierung will Reform prüfen

Trotz des Rückzugs des englischen Sextetts will die britische Regierung eine Reform des Profi-Fußballs prüfen. Eine von Fans geleitete Untersuchung solle dafür weiterhin Vorschläge erarbeiten, sagte der für Sport zuständige Minister Oliver Dowden am Mittwoch im BBC-Fernsehen. Dabei solle es auch darum gehen, wie Fans mehr Mitspracherecht bekommen könnten, so der konservative Politiker.

Dem Radiosender LBC sagte Dowden, die Regierung wolle sich so wenig wie möglich in die Belange des Fußballs einmischen. Investitionen seien weiterhin willkommen. Dennoch wollte er die Einrichtung einer Aufsichtsbehörde für den Sport nicht ausschließen. Auch die deutsche 50+1-Regel, wonach Investoren nicht die Mehrheit an einem Fußballclub halten dürfen, werde in Betracht gezogen.

Deutsche Clubs haben nicht an diesem Vorstoß (der Super League) teilgenommen.
Oliver Dowden, englischer Sportminister

Das deutsche Modell sei daher etwas, das man sich anschauen werde.

Auch Atletico und Mailand-Klubs vermelden Rückzug

Nach den sechs englischen Vereinen hatte auch der spanische Topklub Atletico Madrid sowie die beiden Mailänder Klubs Inter und Milan den Rückzug aus dem umstrittenen Projekt bekanntgegeben. Von den Gründungsmitgliedern der Super League haben nur Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin bislang auf einen offiziellen Rückzug verzichtet.

Der Verwaltungsrat von Atletico Madrid sei am Mittwoch zusammengekommen und habe diese Entscheidung getroffen, teilte Atletico mit. Für den Verein sei die "Eintracht zwischen allen Angehörigen der rotweißen Familie das Wichtigste", hieß es. Es gehe vor allem aber um die Wünsche der Fans. Die Spieler und der Trainerstab um Chefcoach Diego Simeone seien mit der Entscheidung zufrieden, wurde betont.

Ceferin öffnet Klubs die Tür

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin öffnete den Vereinen bereits die Tür für die Rückkehr in die Wettbewerbe der Europäischen Fußball-Union.

Zwölf europäische Topklubs haben die Gründung einer Super League beschlossen und damit ein Erdbeben in der Fußballwelt ausgelöst. Kritiker sagen, damit werde der Sport zum Spielball von Finanzinteressen.

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Die Pläne von zwölf europäischen Spitzenklubs zur Gründung einer "Super League" hatten den Europäischen Fußball vor eine Zerreißprobe gestellt. Diese stünde in direkter Konkurrenz zur Champions League der Europäischen Fußball-Union UEFA. Aus der Bundesliga hatte sich kein Klub der "Super League" angeschlossen. Finanziert werden sollte das Milliarden-Projekt durch eine US-Großbank.

UEFA drohte mit Strafen

Die UEFA um ihren Präsidenten Aleksander Ceferin hatte die Initiatoren der "Super League" zuvor scharf attackiert und mit harten Sanktionen gedroht. Die Klubs sollten aus der Champions League ausgeschlossen werden, ihren Nationalspielern drohte eine Sperre für die Europameisterschaft im Sommer.

Messi mit Barca, Klopp mit Liverpool - Europas Spitzenklubs - außer den deutschen - wollen in ihrer eigenen Super League spielen. Das findet die UEFA gar nicht gut und droht.

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