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Lockdown in Frankreich - French Open um eine Woche verschoben

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Die French Open sind aufgrund der Corona-Situation in Frankreich um eine Woche verschoben worden. Mit der Verlegung soll erreicht werden, dass mehr Fans die Anlage besuchen können.

Rafael Nadal
Rafael Nadal tritt bei den French Open als Titelverteidiger an.
Quelle: EPA

Nun ist es offiziell. Die French Open beginnen in diesem Jahr eine Woche später als ursprünglich geplant. Das gaben die Organisatoren am Donnerstag bekannt und bestätigten entsprechende französische Medienberichte.

Die Hauptrunde für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres findet nun vom 30. Mai bis 13. Juni statt, zuvor war der Höhepunkt der Sandplatz-Saison für die Zeit vom 23. Mai bis zum 6. Juni geplant worden.

Keine überraschende Entscheidung

Derzeit befindet sich ganz Frankreich in einem Corona-Lockdown, der planmäßig bis Anfang Mai andauert. Mit der Verlegung solle erreicht werden, dass mehr Fans die Anlage am Bois de Boulogne besuchen können.

Der veranstaltende französische Tennisverband FFT habe sich zum Ziel gesetzt, "die Chancen zu maximieren, dass das Turnier vor einer größtmöglichen Anzahl von Fans gespielt wird, während gleichzeitig Gesundheit und Sicherheit gewährleistet werden", hieß es in einer Pressemitteilung. Bei dem Vorhaben helfe die eine Woche Verschiebung.

Frankreich verschärft seine Corona-Regeln. So werden zum Beispiel ab Samstag landesweit für vier Wochen alle Läden geschlossen bleiben, die nicht Lebensnotwendiges verkaufen. Außerdem hat Staatschef Emmanuel Macron Schulschließungen angekündigt.

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Im vergangenen Jahr waren die French Open um vier Monate auf September verschoben worden. Damals waren in Paris lediglich 1.000 Zuschauer pro Tag auf der Anlage zugelassen.

ATP-Turnier in Stuttgart betroffen

Die Verschiebung der French Open sorgt für eine Terminkollision mit dem ATP-Turnier in Stuttgart.

Man sei "überrascht" von der Verlegung des Grand-Slam-Turniers in Paris um eine Woche auf den 30. Mai bis 13. Juni, teilten die Veranstalter mit. Die Ausrichter der French Open hätten die ATP "vor vollendete Tatsachen gestellt".

"Wir wollen trotzdem mit dem MercedesCup als Start der Rasensaison zum geplanten Termin vom 5. bis 13. Juni festhalten", sagte Turnierdirektor Edwin Weindorfer am Donnerstag.

Dem Stuttgarter Rasen-Turnier, das der Vorbereitung auf Wimbledon dient, droht aufgrund der Paris-Verschiebung eine Auflage ohne Topstars. Im vergangenen Jahr war das ATP-Turnier in Stuttgart wie die meisten deutschen Tennis-Events aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausgefallen.

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