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Zweiter Etappensieg für deutsches Team Sunweb

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Tour de France - Zweiter Etappensieg für deutsches Team Sunweb

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Zweiter Etappenerfolg für das deutsche Team Sunweb bei der 107. Tour de France: Sunweb-Profi Sören Kragh Andersen setzte sich auf der 14. Etappe durch.

Sören Kragh Andersen
Sören Kragh Andersen gewinnt die 14. Etappe der Tour de France.
Quelle: DPA

Sören Kragh Andersen hat Sunwebs Ausreißer-Könige erneut jubeln lassen und dem Team mit der deutschen Lizenz den zweiten Etappensieg bei der 107. Tour de France binnen 48 Stunden beschert.

Zwei Tage nach dem Soloritt des Schweizers Marc Hirschi in Sarran triumphierte der Däne am Samstag in Lyon.

Ich habe davon geträumt. Aber man weiß nicht, dass man gut genug dafür ist, bis man es geschafft hat.
Sören Kragh Andersen

Kragh Andersen hatte sich in der wilden Schlussphase der 14. Etappe entscheidend gelöst und lag im Ziel nach 194 Kilometern 15 Sekunden vor dem Slowenen Luka Mezgec (Mitchelton-Scott).

Forscher Kämna geht erneut leer aus

Bester Deutscher war der unermüdliche Lennard Kämna (Bora-Hansgrohe), der kurz vor Schluss erneut attackiert hatte, aber nicht belohnt wurde.

Ex-Weltmeister Peter Sagan (Slowakei) verpasste als Vierter zwar erneut den so ersehnten Etappensieg für das deutsche Bora-Team, das immensen Aufwand betrieb, meldete sich aber im Kampf um sein achtes Grünes Trikot zurück - sein großer Widersacher Sam Bennett ging am Samstag fast leer aus.

Einen Tag nach dem großen Auftritt von Kämna und Max Schachmann, die sich bei der schweren Bergetappe am Puy Mary im Zentralmassiv nur dem ausgebufften Kolumbianer Daniel Martinez hatten geschlagen geben musste, war das Bora-Team erneut sehr aktiv.

Diesmal rackerte die Raublinger Mannschaft an der Spitze des Pelotons, um Sprinter Sagan im Kampf um das Grüne Trikot wieder in Position zu bringen. Boras Plan, den Iren abzuhängen ging auf. Trotz der Hilfe seiner Quick-Step-Kollegen musste Bennett am schwersten Anstieg des Tages, dem Col du Beal, nach einem Drittel der Etappe abreißen lassen - und schaffte nicht mehr den Anschluss.

Favoriten schonen sich für Grand Colombier

Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Slowene Primoz Roglic (Jumbo-Visma) erfolgreich. Roglic und Co. schonten sich ansonsten weitgehend - am Sonntag sind die Gelb-Favoriten schließlich reichlich gefordert: Die bislang schwerste Bergankunft führt über 17,4 km und 1250 Meter Höhenunterschied auf den Grand Colombier.

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