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"Wir entschuldigen uns" - US-Fußballverband kippt Kniefall-Verbot

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Knien bei der Hymne wieder erlaubt: Der US-amerikanische Fußballverband USSF kippt das umstrittene Protestverbot - und entschuldigt sich bei den Spielern.

US-Fußballnationalspielerin Megan Rapinoe kniet 2016 bei der Nationalhymne
Nationalspielerin Megan Rapinoe kniete 2016 bei der Nationalhymne. Danach führte der Verband das Verbot ein.
Quelle: ap

Der US-amerikanische Fußballverband USSF hat auf die anhaltenden Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA reagiert. Der Verband kippte das Kniefall-Verbot beim Abspielen der Nationalhymne:

Es ist klar geworden, dass diese Regel falsch war und von der wichtigen Botschaft der Black-Lives-Matter-Bewegung abgelenkt hat.
US-amerikanischer Fußballverband

US-Verband entschuldigt sich bei schwarzen Profis

Der Verband entschuldigte sich insbesondere bei seinen schwarzen Spielern. "Wir haben nicht genug getan, um zuzuhören und die sehr reale und bedeutungsvolle Erfahrung unserer schwarzen und der anderen Minderheiten in unserem Land anzuerkennen", so der Verband.

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Der Sport habe "eine starke Plattform für das Gute, und wir haben diese Plattform nicht so effektiv genutzt, wie wir das hätten tun sollen. Wir können bei diesen speziellen Themen mehr tun, und das werden wir", teilte der Verband mit.

Rapinoe-Kniefall führte zu Protestverbot

Eingeführt worden war das Protestverbot mit der Nummer 604-1, nachdem sich Spielführerin Megan Rapinoe im September 2016 aus Solidarität mit Footballspieler Colin Kaepernick ebenfalls bei der Hymne hingekniet hatte. Damit wollten beide gegen die Polizeigewalt gegen Schwarze demonstrieren.

Der US-Verband teilte nun mit, zukünftig liege es an den Spielerinnen und Spielern zu entscheiden, wie sie ihre Bühnen nutzen wollen um alle Arten von Rassismus, Diskriminierung und Ungleichbehandlung zu bekämpfen.

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